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Re: Institut fordert eine Stunde Mehrarbeit

Autor: Pieter Wenk (2003-06-27 22:20:37)

On Thu, 26 Jun 2003 10:17:06 +0200, "Erich Pfennig"
wrote:


>Nicht ich, sondern Du hast die Deutsche Bank ins Spiel gebracht. Mit den
>Gewinnen bei der Großindustrie hast Du recht. Nur das sind die Betriebe in
>denen die Beschäftigten zu einem sehr hohen Prozentsatz gewerkschaftlich
>organisiert sind. Der Mittelstand, der keine entspr. Rationalisierung
>vornehmen kann, hat das Nachsehen.

Ja. Und hier beginnt ein anderes und leider auch nicht erfreuliches
Kapitel.Ich kenne einige mittlere Unternehmen, welche versuchen der
eigentlichen unloyalen, jedoch bewusst, gewollten Konkurrenz aus
Billiglohnländer die Stirne zu bieten. Sie scheuten sich nicht zu
rationalisieren, investierten in neue Produktionsmittel, verbesserten
die Qualitäten....und trotzdem, blieb vielen schlicht keine andere
Lösung entweder auch:

Auszuwandern
Betrieb dicht machen
Insolvenz erklären

Bei allen drei Möglichkeiten fliegen Mitarbeiter auf die Strasse.

Grüsse
--
Pieter Wenk /CH-1800 Vevey - Rivièra Vaudoise
These capitalists generally act harmoniously, and in concert, to fleece
the people.
--Abraham Lincoln, 1837
¤º°`°º¤ø,¸¸,ø¤º°`°º¤ø,¸¸,ø¤º°`°º¤ø,¸¸,ø¤º°`°º¤ø¤º°`°º¤ø,¸¸,ø¤º°`°º¤ø,

Autor: Pieter Wenk (2003-07-03 08:46:56)

On Tue, 01 Jul 2003 13:43:40 +0200, "Erich Pfennig"
wrote:

>On Mon, 30 Jun 2003 20:27:31 +0200, Pieter Wenk wrote:
>
>
>> Sämtliche Regierungen glauben, dass es um die Konjunktur anzukurbeln
>> mir Steuersenkungen getan wäre. Dies wird jetzt nicht mehr reichen.
>> Zumal, wenn ich es richtig verstanden habe, die Finanzierung auf sagen
>> wir etwas wackeligen Beinen steht. Eine Konjunkturverbeserung von 2%.
>>
>> Woher sollen diese 2% kommen ?
>
>Wodurch entstehen Arbeitsplätze? Sicher durch eine bessere Konjunktur.

Ja. Jedoch nur mit Steuersenkungen, welche m.E. schlicht verpuffen
oder nicht genügend greifen, wird es keine Konjunkturbelebung geben.
Das ganze sollte noch zusätzlich auf der Lohnseite
(Lohnverbesserungen) verbessert werden.
> Nur
>weder die Regierung, die Gewerkschaft noch die Arbeitsverwaltung schaffen
>Arbeitsplätze. Wenn überhaupt Arbeitsplätze geschaffen werden, dann nur
>durch Unternehmen in Vertrauen auf die wirtschaftliche Zukunft des Landes.

Ja. Und weshalb sollten Unternehmen investieren, wenn sie nicht
wissen, ob die auch noch in ein paar Jahren gebraucht werden ?
Dazu kommt, dass es in einigen Bereichen Produktions-Überkapazitäten
hat, welche doch erst abgebaut würden.

>Dieses Vertauen fehlt gegenwärtig in Deutschland. Das willkürliche Greifen
>einer Zahl für das Wirtschaftswachstum von 2% im kommenden Jahr ist
>aufgrund der durch die Wirtschaftsforschungsinstitute bekannt gewordenen
>Einschätzungen kontraproduktiv.

Sie kamen wohl zu ihren Resultaten durch die Mithilfe von
Wahrsagerinnen :-)

> Die Regierung hat wieder Vertrauen verspielt.

Ja...und es geht weiter im gleichen Stile.

>Nur damit Eichel einen verfassungskonformen Haushalt vorlegen kann, ist diese
>Art von Wählertäuschung nicht mehr hinnehmbar.

Ob CDU/CSU nicht auch so handeln würde ?

Grüsse
--
Pieter Wenk /CH-1800 Vevey - Rivièra Vaudoise
These capitalists generally act harmoniously, and in concert, to fleece
the people.
--Abraham Lincoln, 1837
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Autor: Pieter Wenk (2003-07-03 08:46:56)




Autor: Pieter Wenk (2003-07-03 08:46:56)

On Tue, 01 Jul 2003 13:43:40 +0200, "Erich Pfennig"
wrote:

>On Mon, 30 Jun 2003 20:27:31 +0200, Pieter Wenk wrote:
>
>
>> Sämtliche Regierungen glauben, dass es um die Konjunktur anzukurbeln
>> mir Steuersenkungen getan wäre. Dies wird jetzt nicht mehr reichen.
>> Zumal, wenn ich es richtig verstanden habe, die Finanzierung auf sagen
>> wir etwas wackeligen Beinen steht. Eine Konjunkturverbeserung von 2%.
>>
>> Woher sollen diese 2% kommen ?
>
>Wodurch entstehen Arbeitsplätze? Sicher durch eine bessere Konjunktur.

Ja. Jedoch nur mit Steuersenkungen, welche m.E. schlicht verpuffen
oder nicht genügend greifen, wird es keine Konjunkturbelebung geben.
Das ganze sollte noch zusätzlich auf der Lohnseite
(Lohnverbesserungen) verbessert werden.
> Nur
>weder die Regierung, die Gewerkschaft noch die Arbeitsverwaltung schaffen
>Arbeitsplätze. Wenn überhaupt Arbeitsplätze geschaffen werden, dann nur
>durch Unternehmen in Vertrauen auf die wirtschaftliche Zukunft des Landes.

Ja. Und weshalb sollten Unternehmen investieren, wenn sie nicht
wissen, ob die auch noch in ein paar Jahren gebraucht werden ?
Dazu kommt, dass es in einigen Bereichen Produktions-Überkapazitäten
hat, welche doch erst abgebaut würden.

>Dieses Vertauen fehlt gegenwärtig in Deutschland. Das willkürliche Greifen
>einer Zahl für das Wirtschaftswachstum von 2% im kommenden Jahr ist
>aufgrund der durch die Wirtschaftsforschungsinstitute bekannt gewordenen
>Einschätzungen kontraproduktiv.

Sie kamen wohl zu ihren Resultaten durch die Mithilfe von
Wahrsagerinnen :-)

> Die Regierung hat wieder Vertrauen verspielt.

Ja...und es geht weiter im gleichen Stile.

>Nur damit Eichel einen verfassungskonformen Haushalt vorlegen kann, ist diese
>Art von Wählertäuschung nicht mehr hinnehmbar.

Ob CDU/CSU nicht auch so handeln würde ?

Grüsse
--
Pieter Wenk /CH-1800 Vevey - Rivièra Vaudoise
These capitalists generally act harmoniously, and in concert, to fleece
the people.
--Abraham Lincoln, 1837
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