Autor: "R. Rump" (2006-08-23 15:16:21)
23. August 2006
Amnesty international wirft Israel "Kriegsverbrechen" vor
ai-Bericht macht israelischer Militärführung schwere Vorwürfe
Wien - Die israelische Militärführung soll im Libanonkrieg
"vorsätzlich"
"Kriegsverbrechen" begangen haben. Das behauptet ein Bericht der
Menschenrechtsorganisation amnesty international (ai), der am heu-
tigen Dienstag veröffentlicht wurde, wie ai in einer Aussendung be-
kannt gab. Der Bericht wirft Israel vorsätzliche Angriffe auf zivile
Infrastruktur vor, die keine "offenbare strategische Bedeutung"
gehabt hätten. Die Zerstörung Tausender Häuser sowie zahl-
reicher Brücken, Straßen, Wasserwerke und Treibstofflager
gehörte von Anfang an zur israelischen Militärstrategie im
Libanon, meint ai und fordert nun eine umfassende
unabhängige Untersuchung der Vorfälle.
"Viele dieser Angriffe waren vorsätzlich,
unverhältnismäßig,
und unterschieden nicht zwischen militärischen und zivilen Zielen",
sagte Heinz Patzelt, Generalsekretär von amnesty international
Österreich. "Die israelische Regierung hat in diesen Fällen
Kriegsverbrechen begangen. Muster, Reichweite und
Ausmaß der Angriffe machen Israels Behauptung, dass
es sich dabei um so genannte Kollateralschäden im Rahmen
rechtmäßiger Angriffe gehandelt habe, schlicht
unglaubwürdig."
"Bewusste Zerstörung oder Kollateralschaden?
Der ai-Bericht basiert auf den Ergebnissen einer Delegation, die
mehrereWochen lang im Libanon tätig war. Er trägt den Titel
"Deliberate destruction or collateral damage? Israeli attacks
against civilian infrastructure" ("Bewusste Zerstörung oder
Kollateralschaden? Israelische Angriffe auf zivile Infrastruktur").
Die Rechercheure sprachen mit Opfern, UNO-Beamten, Ver-
tretern der israelischen Armee und der libanesischen Regierung.
Zeitgleich hat eine ai-Delegation in Israel Menschenrechtsver-
letzungen durch die libanesische Hisbollah-Miliz untersucht.
Dem Bericht zufolge hat die israelische Luftwaffe zwischen
dem 12. Juli und 14. August 2006 über 7.000 Angriffe auf rund
7.000 Ziele geflogen. Hinzu kamen 2.500 Bombardierungen
durch die israelische Marine. Es habe über 1.100 Tote auf
libanesischer Seite gegeben, davon 45 Prozent Kinder.
3.697 Menschen wurden verletzt und 970.000 mussten
fliehen - rund ein Viertel der libanesischen Zivilbevölkerung.
Israel hatte stets damit argumentiert, dass die Notwendigkeit,
die Nachschubwege der Hisbollah zu zerstören, den Angriff auf
zivile Infrastruktur notwendig mache. Die Hisbollah hatte bei-
spielsweise ihre mobilen Raketenabschussrampen bevorzugt
in dicht besiedelten Wohngebieten aufgestellt. Derartiges
habe die traditionelle Trennung zwischen militärischen und
zivilen Zielen komplizierter gemacht als es sonst in zwi-
schenstaatlichen Konflikten der Fall sei. (APA)
q: http://derstandard.at/?url=/?id%60494
"Es habe über 1.100 Tote auf libanesischer Seite gegeben,
davon 45 Prozent Kinder"
IDF /IAF die Kindermördertruppe!
=> "Israel als Serienmörder" - Israelische
Kriegsverbrechen sollen Südlibanon "säubern" [0A]
F a z i t:
Bei so viel UNO Gutmütigkeit und geduldige Opferbereitschaft [1]
(stellt euch vor ein anderer Staat würde bewusst UNO Mitarbeiter
ermorden) ist zu befürchten, dass sich diese einseitige m.E. feige
UNO so ein "robuste Mandat" gibt, um auf Seite der
"starken"
(nur bei Mord an Zivilisten und Kindern) IDF /IAF die lange
vorgeplanten "kollateralen Kriegsverbrechen" indirekt oder
direkt zu unterstützten. Umso mehr ist das zu befürchten, als sich
die UNO [0] bereits menschenverachtend geoutet hat, indem
sie Flüchtlingen (Frauen und Kinder in Todesangst) als angeblich
"Neutrale" keinen Schutz gewährt - und sogar bei der Ermordung
der eigenen Mitarbeiter wegschaut und tut, als wäre es wieder
(nicht das erste Mal [1]) nur ein Versehen der armen IDF /IAF!
Gegen das Vergessen:
Der Österreicher Major Hans-Peter Lang hatte, kurz vor seiner heim-
tückischen, feigen Ermordung durch die IDF, mit seinen Angehörigen
telefoniert und dabei erzählt, dass er der IDF mehrmals beteuerte
weder Hisbollah noch Frauen und Kindern Schutz zu gewähren!
mfG. R
[0]
ExUN-Generalsekretär ButrosGhali....
"Mit den Vereinten Nationen geht es bereits seit Ende des Kalten
Krieges bergab. Seit dem Zusammenbruch des Ostblocks verab-
schiedet die UNO nur noch, was die USA vorher akzeptiert haben.
Es ist fast so wie im Imperium Romanum, als alles von Rom festgelegt
wurde. Das Blutbad von Kana zeigt, wie sehr Washington über gravier-
ende Bedenken und Meinungen hinweg Resolutionen verhindern kann."
Hätte die UNO wenigstens ihre Resolution 242 -notfalls mit Waffenge-
walt- durchgesetzt, dann würde längst Frieden und Wohlstand im
Nahen Osten herrschen und Millionen Kinder (500 000 irak. mit-
gerechnet [2] ) wären noch am Leben! Die UNO sollten für ihre
feige Untätigkeit vom IStGH zu Schadenersatz verurteil werden!
*************************************************
Die UN-Resolution 242 vom 22. November 1967 fordert den
Rückzug Israels "aus besetzten Gebieten" im Gegenzug für
eine
Anerkennung Israels und die Respektierung seiner Sicherheit
"frei von Bedrohung und Gewalt". Die Resolution lautet [...]
http://de.wikipedia.org/wiki/Resolution 242 des
UN-Sicherheitsrates
[0A]
"Israel als Serienmörder"
Israelische Kriegsverbrechen sollen Südlibanon "säubern"
[...]
http://www.wsws.org/de/2006/aug2006/liba-a10 prn.html
Das Abwerfen von Flugblättern entbindet nicht von der Verpflicht-
ung zur Einhaltung der internationalen Menschenrechte. Israel ver-
hält sich wie ein Serienmörder, der die Menschen telefonisch mit
dem Tod bedroht, ehe er sie umbringt, und dann den Opfer vor-
wirft, an ihrem Tod selbst schuld zu sein: "Sie waren ja gewarnt".
[1]
Mitglieder der Unifil-Truppe transportieren einen der beim
israelischen Bombardement auf Khiam getöteten Kameraden
ab © 2006 Financial Times Deutschland, © AP
http://www.ftd.de/politik/international/99558.html?imgpopup=3
Das vorletzte Mal als die UNO dort schlichten wollte....[...]
Es wäre nicht das erste Mal, dass Israel im Zuge von Kämpfen mit
der Hisbollah eine Uno-Basis im Südlibanon attackiert.
"Natürlich
denken wir an Qana", sagt der Major. In dem südlibanesischen
Ort, nur wenige Kilometer vom derzeitigen Stützpunkt der Inder
enfernt, hatte die israelische Luftwaffe 1996 im Zuge von Ge-
fechten mit der Hisbollah einen Uno-Stützpunkt bombardiert.
106 Zivilisten, die auf dem Gelände der Uno Schutz
gesucht hatten, kamen dabei ums Leben.
Die Unifil - UN Interim Force in Libanon - sitzt im Sicherheits-
streifen zwischen Israel und der Libanon, um den Frieden
zu wahren. "Das hat wohl nicht geklappt", sagt er
frustriert. "Wir konnten vorher nichts tun und dürfen
jetzt nicht eingreifen und wissen nicht, was Israel
plant", sagt der Major. "Das reicht ja wohl als Antwort."
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,426928,00.html
Gegen das Vergessen:
Der Österreicher Major Hans-Peter Lang hatte, kurz vor seiner heim-
tückischen, feigen Ermordung durch die IDF, mit seinen Angehörigen
telefoniert und dabei erzählt, dass er der IDF mehrmals beteuerte
weder Hisbollah noch Frauen und Kindern Schutz zu gewähren!
-
14. August 2006 heftige Angriffe - Flüchtlingslager bombardiert.
q: http://derstandard.at/?url=/?id%45009
11. August 2006
Israelischer Luftangriff auf Flüchtlingskonvoi: Bis zu 15 Tote
"Als Dorfbewohner dann zu der Brücke eilten,
um Verletzten zu helfen, griff die Luftwaffe erneut an. "
http://derstandard.at/?url=/?id%48030
Israel baut Mauern, zerstört Häuser, Stromwerke, Schulen und wenn
es heißen soll man wolle einmal Israel kritisieren im Sicherheitsrat,
dann wird mit USA Veto bedroht. Oder der Entscheidung
des IGH gegen die land- und wasserraubende Mauer!
-
"The US and Israel Stand Alone"
[....]
"Fundamentalisten können es nicht über sich bringen, mit Leuten
zu verhandeln, die nicht ihrer Meinung sind, denn schon die Ver-
handlungen würden ja Gleichheit implizieren. Wenn also ein Land
deutlich anderer Meinung ist als wir, dann weigert sich unsere Re-
gierung, mit diesem Land auch nur zu reden. Im Übrigen halten
Fundamentalisten es für unmöglich, selbst Fehler zu machen.
Wenn wir also Abu Ghureib zugelassen haben oder die Folter
von Häftlingen in Guantanamo, wird ein Fundamentalist
niemals eingestehen, dass das Fehler waren."
(Auszug aus dem Interview SPIEGEL/Jimmy
Carter von dieser Woche)
http://service.spiegel.de/cache/international/spiegel/0,1518,431793,00.ht
ml
[2]
[...]
entsetzt über die Sanktionen gegen den Irak, die über eine
Million Iraker das Leben kosteten, darunter über 500 000
Kinder. Die frühere Außenministerin Allbright konstatierte
darüber, dass deren Tod sich rentiert habe. [...]
q http://www.friedenskooperative.de/themen/terro113.htm
25. August 2004 Ärztin Hobiger: In Basra sterben mehr Kinder
denn je an Durchfall. Katastrophale Wasserversorgung
- Sicherheitslage dramatisch verschlechtert
[...].
Seit Kriegsbeginn habe die Station kein einziges Krebs hemmendes
Medikament mehr vom Gesundheitsministerium in Bagdad erhalten,
sagte die Medizinerin. Im Herbst will Hobiger eine Wasseraufbe-
reitungsanlage auf die Beine stellen, die das gesamte
400-Betten-Spital versorgen soll. (APA)
q: http://derstandard.at/?url/?id72310
VÖLKERMORD IM IRAK
Die Studie von medact.org. der brit. Sektion der IPPNW wurde im
Herbst 2002 vorgestellt und basiert auf gesicherten Zahlen des GK II,
bezieht den Zustand des Irak Gesundheitswesens, die Auswirkungen
von Tausendtonnenweise verschossener Uran Munition, nicht explo-
dierter Clusterbombs, fehlende med. Versorgung und Mangel an
Trinkwasser mit ein. In verschiedenen Fallstudien (Dauer des
Konflikts, eingesetzte Waffen,....) kommt sie auf bis zu
3.5 MILLIONEN direkte und indirekte Verbrechensopfer!
http://www.medact.org/article publications.php?articleID