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Amnesty wirft Israel Kriegsverbrechen vor

Autor: "R. Rump" (2006-08-23 15:16:21)

23. August 2006
Amnesty international wirft Israel "Kriegsverbrechen" vor
ai-Bericht macht israelischer Militärführung schwere Vorwürfe

Wien - Die israelische Militärführung soll im Libanonkrieg "vorsätzlich"
"Kriegsverbrechen" begangen haben. Das behauptet ein Bericht der
Menschenrechtsorganisation amnesty international (ai), der am heu-
tigen Dienstag veröffentlicht wurde, wie ai in einer Aussendung be-
kannt gab. Der Bericht wirft Israel vorsätzliche Angriffe auf zivile
Infrastruktur vor, die keine "offenbare strategische Bedeutung"
gehabt hätten. Die Zerstörung Tausender Häuser sowie zahl-
reicher Brücken, Straßen, Wasserwerke und Treibstofflager
gehörte von Anfang an zur israelischen Militärstrategie im
Libanon, meint ai und fordert nun eine umfassende
unabhängige Untersuchung der Vorfälle.

"Viele dieser Angriffe waren vorsätzlich, unverhältnismäßig,
und unterschieden nicht zwischen militärischen und zivilen Zielen",
sagte Heinz Patzelt, Generalsekretär von amnesty international
Österreich. "Die israelische Regierung hat in diesen Fällen
Kriegsverbrechen begangen. Muster, Reichweite und
Ausmaß der Angriffe machen Israels Behauptung, dass
es sich dabei um so genannte Kollateralschäden im Rahmen
rechtmäßiger Angriffe gehandelt habe, schlicht unglaubwürdig."

"Bewusste Zerstörung oder Kollateralschaden?
Der ai-Bericht basiert auf den Ergebnissen einer Delegation, die
mehrereWochen lang im Libanon tätig war. Er trägt den Titel
"Deliberate destruction or collateral damage? Israeli attacks
against civilian infrastructure" ("Bewusste Zerstörung oder
Kollateralschaden? Israelische Angriffe auf zivile Infrastruktur").

Die Rechercheure sprachen mit Opfern, UNO-Beamten, Ver-
tretern der israelischen Armee und der libanesischen Regierung.
Zeitgleich hat eine ai-Delegation in Israel Menschenrechtsver-
letzungen durch die libanesische Hisbollah-Miliz untersucht.

Dem Bericht zufolge hat die israelische Luftwaffe zwischen
dem 12. Juli und 14. August 2006 über 7.000 Angriffe auf rund
7.000 Ziele geflogen. Hinzu kamen 2.500 Bombardierungen
durch die israelische Marine. Es habe über 1.100 Tote auf
libanesischer Seite gegeben, davon 45 Prozent Kinder.
3.697 Menschen wurden verletzt und 970.000 mussten
fliehen - rund ein Viertel der libanesischen Zivilbevölkerung.

Israel hatte stets damit argumentiert, dass die Notwendigkeit,
die Nachschubwege der Hisbollah zu zerstören, den Angriff auf
zivile Infrastruktur notwendig mache. Die Hisbollah hatte bei-
spielsweise ihre mobilen Raketenabschussrampen bevorzugt
in dicht besiedelten Wohngebieten aufgestellt. Derartiges
habe die traditionelle Trennung zwischen militärischen und
zivilen Zielen komplizierter gemacht als es sonst in zwi-
schenstaatlichen Konflikten der Fall sei. (APA)
q: http://derstandard.at/?url=/?id%60494

"Es habe über 1.100 Tote auf libanesischer Seite gegeben,
davon 45 Prozent Kinder"

IDF /IAF die Kindermördertruppe!
=> "Israel als Serienmörder" - Israelische
Kriegsverbrechen sollen Südlibanon "säubern" [0A]

F a z i t:
Bei so viel UNO Gutmütigkeit und geduldige Opferbereitschaft [1]
(stellt euch vor ein anderer Staat würde bewusst UNO Mitarbeiter
ermorden) ist zu befürchten, dass sich diese einseitige m.E. feige
UNO so ein "robuste Mandat" gibt, um auf Seite der "starken"
(nur bei Mord an Zivilisten und Kindern) IDF /IAF die lange
vorgeplanten "kollateralen Kriegsverbrechen" indirekt oder
direkt zu unterstützten. Umso mehr ist das zu befürchten, als sich
die UNO [0] bereits menschenverachtend geoutet hat, indem
sie Flüchtlingen (Frauen und Kinder in Todesangst) als angeblich
"Neutrale" keinen Schutz gewährt - und sogar bei der Ermordung
der eigenen Mitarbeiter wegschaut und tut, als wäre es wieder
(nicht das erste Mal [1]) nur ein Versehen der armen IDF /IAF!

Gegen das Vergessen:
Der Österreicher Major Hans-Peter Lang hatte, kurz vor seiner heim-
tückischen, feigen Ermordung durch die IDF, mit seinen Angehörigen
telefoniert und dabei erzählt, dass er der IDF mehrmals beteuerte
weder Hisbollah noch Frauen und Kindern Schutz zu gewähren!

mfG. R


[0]
ExUN-Generalsekretär ButrosGhali....
"Mit den Vereinten Nationen geht es bereits seit Ende des Kalten
Krieges bergab. Seit dem Zusammenbruch des Ostblocks verab-
schiedet die UNO nur noch, was die USA vorher akzeptiert haben.
Es ist fast so wie im Imperium Romanum, als alles von Rom festgelegt
wurde. Das Blutbad von Kana zeigt, wie sehr Washington über gravier-
ende Bedenken und Meinungen hinweg Resolutionen verhindern kann."

Hätte die UNO wenigstens ihre Resolution 242 -notfalls mit Waffenge-
walt- durchgesetzt, dann würde längst Frieden und Wohlstand im
Nahen Osten herrschen und Millionen Kinder (500 000 irak. mit-
gerechnet [2] ) wären noch am Leben! Die UNO sollten für ihre
feige Untätigkeit vom IStGH zu Schadenersatz verurteil werden!
*************************************************
Die UN-Resolution 242 vom 22. November 1967 fordert den
Rückzug Israels "aus besetzten Gebieten" im Gegenzug für eine
Anerkennung Israels und die Respektierung seiner Sicherheit
"frei von Bedrohung und Gewalt". Die Resolution lautet [...]
http://de.wikipedia.org/wiki/Resolution 242 des UN-Sicherheitsrates

[0A]
"Israel als Serienmörder"
Israelische Kriegsverbrechen sollen Südlibanon "säubern" [...]
http://www.wsws.org/de/2006/aug2006/liba-a10 prn.html

Das Abwerfen von Flugblättern entbindet nicht von der Verpflicht-
ung zur Einhaltung der internationalen Menschenrechte. Israel ver-
hält sich wie ein Serienmörder, der die Menschen telefonisch mit
dem Tod bedroht, ehe er sie umbringt, und dann den Opfer vor-
wirft, an ihrem Tod selbst schuld zu sein: "Sie waren ja gewarnt".

[1]
Mitglieder der Unifil-Truppe transportieren einen der beim
israelischen Bombardement auf Khiam getöteten Kameraden
ab © 2006 Financial Times Deutschland, © AP
http://www.ftd.de/politik/international/99558.html?imgpopup=3

Das vorletzte Mal als die UNO dort schlichten wollte....[...]
Es wäre nicht das erste Mal, dass Israel im Zuge von Kämpfen mit
der Hisbollah eine Uno-Basis im Südlibanon attackiert. "Natürlich
denken wir an Qana", sagt der Major. In dem südlibanesischen
Ort, nur wenige Kilometer vom derzeitigen Stützpunkt der Inder
enfernt, hatte die israelische Luftwaffe 1996 im Zuge von Ge-
fechten mit der Hisbollah einen Uno-Stützpunkt bombardiert.
106 Zivilisten, die auf dem Gelände der Uno Schutz
gesucht hatten, kamen dabei ums Leben.

Die Unifil - UN Interim Force in Libanon - sitzt im Sicherheits-
streifen zwischen Israel und der Libanon, um den Frieden
zu wahren. "Das hat wohl nicht geklappt", sagt er
frustriert. "Wir konnten vorher nichts tun und dürfen
jetzt nicht eingreifen und wissen nicht, was Israel
plant", sagt der Major. "Das reicht ja wohl als Antwort."
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,426928,00.html

Gegen das Vergessen:
Der Österreicher Major Hans-Peter Lang hatte, kurz vor seiner heim-
tückischen, feigen Ermordung durch die IDF, mit seinen Angehörigen
telefoniert und dabei erzählt, dass er der IDF mehrmals beteuerte
weder Hisbollah noch Frauen und Kindern Schutz zu gewähren!
-
14. August 2006 heftige Angriffe - Flüchtlingslager bombardiert.
q: http://derstandard.at/?url=/?id%45009

11. August 2006
Israelischer Luftangriff auf Flüchtlingskonvoi: Bis zu 15 Tote
"Als Dorfbewohner dann zu der Brücke eilten,
um Verletzten zu helfen, griff die Luftwaffe erneut an. "
http://derstandard.at/?url=/?id%48030

Israel baut Mauern, zerstört Häuser, Stromwerke, Schulen und wenn
es heißen soll man wolle einmal Israel kritisieren im Sicherheitsrat,
dann wird mit USA Veto bedroht. Oder der Entscheidung
des IGH gegen die land- und wasserraubende Mauer!
-
"The US and Israel Stand Alone"
[....]
"Fundamentalisten können es nicht über sich bringen, mit Leuten
zu verhandeln, die nicht ihrer Meinung sind, denn schon die Ver-
handlungen würden ja Gleichheit implizieren. Wenn also ein Land
deutlich anderer Meinung ist als wir, dann weigert sich unsere Re-
gierung, mit diesem Land auch nur zu reden. Im Übrigen halten
Fundamentalisten es für unmöglich, selbst Fehler zu machen.
Wenn wir also Abu Ghureib zugelassen haben oder die Folter
von Häftlingen in Guantanamo, wird ein Fundamentalist
niemals eingestehen, dass das Fehler waren."
(Auszug aus dem Interview SPIEGEL/Jimmy
Carter von dieser Woche)
http://service.spiegel.de/cache/international/spiegel/0,1518,431793,00.ht
ml


[2]
[...]
entsetzt über die Sanktionen gegen den Irak, die über eine
Million Iraker das Leben kosteten, darunter über 500 000
Kinder. Die frühere Außenministerin Allbright konstatierte
darüber, dass deren Tod sich rentiert habe. [...]
q http://www.friedenskooperative­­­­.de/themen/terro113.htm

25. August 2004 Ärztin Hobiger: In Basra sterben mehr Kinder
denn je an Durchfall. Katastrophale Wasserversorgung
- Sicherheitslage dramatisch verschlechtert
[...].
Seit Kriegsbeginn habe die Station kein einziges Krebs hemmendes
Medikament mehr vom Gesundheitsministerium in Bagdad erhalten,
sagte die Medizinerin. Im Herbst will Hobiger eine Wasseraufbe-
reitungsanlage auf die Beine stellen, die das gesamte
400-Betten-Spital versorgen soll. (APA)
q: http://derstandard.at/?url/?id72310

VÖLKERMORD IM IRAK
Die Studie von medact.org. der brit. Sektion der IPPNW wurde im
Herbst 2002 vorgestellt und basiert auf gesicherten Zahlen des GK II,
bezieht den Zustand des Irak Gesundheitswesens, die Auswirkungen
von Tausendtonnenweise verschossener Uran Munition, nicht explo-
dierter Clusterbombs, fehlende med. Versorgung und Mangel an
Trinkwasser mit ein. In verschiedenen Fallstudien (Dauer des
Konflikts, eingesetzte Waffen,....) kommt sie auf bis zu
3.5 MILLIONEN direkte und indirekte Verbrechensopfer!
http://www.medact.org/article publications.php?articleID

Autor: Dirk Dieluweit (2006-08-23 20:11:49)

R. Rump schrieb:
> Wien - Die israelische Militärführung soll im Libanonkrieg "vorsätzlich"
> "Kriegsverbrechen" begangen haben. Das behauptet ein Bericht der
> Menschenrechtsorganisation amnesty international (ai), der am heu-
> tigen Dienstag veröffentlicht wurde, wie ai in einer Aussendung be-
> kannt gab. Der Bericht wirft Israel vorsätzliche Angriffe auf zivile
> Infrastruktur vor, die keine "offenbare strategische Bedeutung"
> gehabt hätten. Die Zerstörung Tausender Häuser sowie zahl-
> reicher Brücken, Straßen, Wasserwerke und Treibstofflager
> gehörte von Anfang an zur israelischen Militärstrategie im
> Libanon, meint ai und fordert nun eine umfassende
> unabhängige Untersuchung der Vorfälle.

Warum wird an dieser Stelle nur Israel kritisiert ? Dem israelischen
Militäreinstz im Libanon und im Gaza - Streifen gingen Angriffe der
Hisbollah und voraus. Richteten sich diese Angriffe etwa nicht gegen
Zivilisten, oder braucht man im Falle Israels keine Unterscheidung
zwischen Militär und Zivilbevölkerung ? Warum kritisiert ai nicht den
Iran und Syrien die den antisemitischen Terrorkrieg der Hamas und
Hisbollah finazieren.

Viele Grüsse

Dirk Dieluweit
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Autor: Dirk Dieluweit (2006-08-23 20:11:49)




Autor: Dirk Dieluweit (2006-08-23 20:11:49)

R. Rump schrieb:
> Wien - Die israelische Militärführung soll im Libanonkrieg "vorsätzlich"
> "Kriegsverbrechen" begangen haben. Das behauptet ein Bericht der
> Menschenrechtsorganisation amnesty international (ai), der am heu-
> tigen Dienstag veröffentlicht wurde, wie ai in einer Aussendung be-
> kannt gab. Der Bericht wirft Israel vorsätzliche Angriffe auf zivile
> Infrastruktur vor, die keine "offenbare strategische Bedeutung"
> gehabt hätten. Die Zerstörung Tausender Häuser sowie zahl-
> reicher Brücken, Straßen, Wasserwerke und Treibstofflager
> gehörte von Anfang an zur israelischen Militärstrategie im
> Libanon, meint ai und fordert nun eine umfassende
> unabhängige Untersuchung der Vorfälle.

Warum wird an dieser Stelle nur Israel kritisiert ? Dem israelischen
Militäreinstz im Libanon und im Gaza - Streifen gingen Angriffe der
Hisbollah und voraus. Richteten sich diese Angriffe etwa nicht gegen
Zivilisten, oder braucht man im Falle Israels keine Unterscheidung
zwischen Militär und Zivilbevölkerung ? Warum kritisiert ai nicht den
Iran und Syrien die den antisemitischen Terrorkrieg der Hamas und
Hisbollah finazieren.

Viele Grüsse

Dirk Dieluweit
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Autor: "Calimero" (2006-08-23 11:15:09)

R. Rump wrote:
> 23. August 2006
> Amnesty international wirft Israel "Kriegsverbrechen" vor
> ai-Bericht macht israelischer Milit

Autor: "Calimero" (2006-08-23 11:16:20)

Dirk Dieluweit wrote:
> R. Rump schrieb:
> > Wien - Die israelische Milit

Autor: "Norman" (2006-08-23 12:47:13)

Dirk Dieluweit schrieb:

> R. Rump schrieb:
> > Wien - Die israelische Milit

Autor: Andreas Gumtow (2006-08-24 06:06:54)

Dirk Dieluweit irrte am 23.08.2006 20:11:
> R. Rump schrieb:
> > Wien - Die israelische Militärführung soll im Libanonkrieg "vorsätzlich"
> > "Kriegsverbrechen" begangen haben. Das behauptet ein Bericht der
> > Menschenrechtsorganisation amnesty international (ai), der am heu-
> > tigen Dienstag veröffentlicht wurde, wie ai in einer Aussendung be-
> > kannt gab. Der Bericht wirft Israel vorsätzliche Angriffe auf zivile
> > Infrastruktur vor, die keine "offenbare strategische Bedeutung"
> > gehabt hätten. Die Zerstörung Tausender Häuser sowie zahl-
> > reicher Brücken, Straßen, Wasserwerke und Treibstofflager
> > gehörte von Anfang an zur israelischen Militärstrategie im
> > Libanon, meint ai und fordert nun eine umfassende
> > unabhängige Untersuchung der Vorfälle.
>
> Warum wird an dieser Stelle nur Israel kritisiert ? Dem israelischen
> Militäreinstz im Libanon und im Gaza - Streifen gingen Angriffe der
> Hisbollah und voraus.

Wahrscheinlich nicht! Besatzer (Israel hat zahlreiche Gebiete besetzt
und einige annektiert) dürfen vom Besetzten vertrieben werden. Dies
stellt keinen rechtfertigenden Angriff dar!

und zudem sollte auch der letzte mittlerweile mitbekommen haben:
[
...
Die Hisbollah genieße Unterstützung in allen Teilen der libanesischen
Gesellschaft (inklusive der christlichen Bevölkerung), weil sie der
brutalen Besatzung widerstanden habe. Und nach wie vor besetze Israel
illegal das Westjordanland, die Sheba-Farmen und den Golan. »Ebenso
sperrt sich Israel immer noch gegen internationales Recht, indem es
palästinensischen Flüchtlingen verbietet, zu ihren Häusern und
Ländereien zurückzukehren. Wichtiger noch: Die israelische Armee hält
noch immer viele Libanesen und fast 10 000 palästinensische politische
Gefangene fest.«

Die Hisbollah selbst machte keine Angaben über den Ort der Festnahme.
AFP berichtete jedoch am Tage der Entführung: »Nach Angaben der
libanesischen Polizei wurden die zwei israelischen Soldaten auf
libanesischem Territorium gefangen genommen, im Gebiet von Aïta
Al-Chaab, nahe der Grenze zu Israel, wohin eine israelische Einheit am
frühen Morgen durchgedrungen war.« Das französische Voltaire-Network
wusste: »Israels hat vorsätzlich ein Kommando in das libanesische
Hinterland bei Aïta Al-Chaab geschickt. Dort wurde es von der
Hisbollah angegriffen. Israel hat (danach) vorgetäuscht, dass es
überfallen wurde, und griff Libanon an«. Die italienische Zeitung »La
Repubblica« zitierte Quellen in der Hisbollah, dass die Gefangennahme
in der Zone von Aïta Al-Chaab vor sich ging, »nicht weit entfernt von
der Ortschaft Zarit«, also in Libanon.

Die Franzosen rügten zudem, dass »auf Antrag von Oberst Sima
Vaknin-Gil, Chef der israelischen Militärzensur, die westliche Presse
akzeptierte, eine abgestumpfte Version der Ereignisse« anzunehmen. Auf
Befehl der Militärzensur verzichteten Presseagenturen und Medien der
in Israel akkreditierten Journalisten darauf, ihre Leser über den Ort
der Gefangennahme zu informieren.« Der für Voltaire arbeitenden
Schweizer Journalistin Silvia Cattori wurde in Israel die
Akkreditierung entzogen, weil sie sich der Vorgabe verweigerte.
...
Am Sonntag berichtete die Zeitung »As Safir«, der libanesische
Geheimdienst habe »ein Mitglied des israelischen Geheimdienstes
verhaftet, das Aussagen über ein Netzwerk, bestehend aus wichtigen
israelischen Zellen in Beirut und in Südlibanon«, gemacht habe.
»Empfangsgeräte und Ausrüstungen wurden bei dem Israeli entdeckt, der
bestätigt hat, verschiedene Gebäude in Beirut damit markiert zu haben,
um den israelischen Kampfjägern zu helfen, punkgenau zu treffen. Der
inhaftierte Spion war Schlüsselmitglied eines breit gefächerten
israelischen Geheimdienstnetzwerks in Beirut.«
] http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/regionen/Libanon/krieg.html

und wo waren die Ziele der Raketen...

http://www.mfa.gov.il/NR/exeres/9EE216D7-82EF-4274-B80D-6BBD1803E8A7,frameless.htm?NRMODE=Published

nennt Orte und wenn man einen guten Atlas zur Hand nimmt findet man:
praktisch alle Raketen waren auf von Israel illegal besetzte Gebiete
gerichtet. Also nichts mit Angriff auf Israel... nur Bekämpfung von
Besatzern.

> Richteten sich diese Angriffe etwa nicht gegen
> Zivilisten, oder braucht man im Falle Israels keine Unterscheidung
> zwischen Militär und Zivilbevölkerung ?

Zum einen richtet sich die Abwehr gegen eine Besatzungsmacht und zum
anderen sind große Teile der vorgeblichen "Zivilisten" Israels regulär
aktive Reservisten die also regelmäßig an "Wehrübungen" teilnehmen und
wie man sah nahezu jederzeit zur Verstärkung der aktiven Armee
mobilisiert werden können.

> Warum kritisiert ai nicht den
> Iran und Syrien die den antisemitischen Terrorkrieg der Hamas und
> Hisbollah finazieren.

Und eine kleine Lüge zum Schluß oder wie? ai kritisiert durchaus
Angriffe der Hisbollah und Hamas. Ob und ggf. wie diese von anderen
unterstützt werden weiß bisher nur die israelische Propaganda in
Vorbereitung eines amerikanischen Angriffskrieges. Wir erinnern uns an
die Massenvernichtungswaffen im Irak... die es erst gab als die
Amerikaner sie mitgebracht haben. Das Ergebnis ist bekannt.

--
Wie immer nur der Zionist,
ein Hetzer und ein Lügner ist.

Autor: Andreas Gumtow (2006-08-24 06:08:36)

warum hackt das Küken Calimero bei seinen "Kenntnissen" wie

> Waren nicht Hitler und viele der brutalsten SS-Führer auch
> Österreicher?

dann auf den Deutschen herum und nicht auf den Österreichern? Hat wohl
einen Komplex das Küken.

--
Was Islamisten für die Muslime sind
sind Zionisten für die Juden.

Autor: Dirk Dieluweit (2006-08-24 13:57:56)

Andreas Gumtow schrieb:

> [...]
> und zudem sollte auch der letzte mittlerweile mitbekommen haben:
> [
> ...
> Die Hisbollah genieße Unterstützung in allen Teilen der libanesischen
> Gesellschaft (inklusive der christlichen Bevölkerung), weil sie der
> brutalen Besatzung widerstanden habe. Und nach wie vor besetze Israel
> illegal das Westjordanland, die Sheba-Farmen und den Golan. »Ebenso
> sperrt sich Israel immer noch gegen internationales Recht, indem es
> palästinensischen Flüchtlingen verbietet, zu ihren Häusern und
> Ländereien zurückzukehren. Wichtiger noch: Die israelische Armee hält
> noch immer viele Libanesen und fast 10 000 palästinensische politische
> Gefangene fest.«
>
> [...]


Was hat die Hisbollah mit den Golanhöhen und Seba-Farmen zu tun ? Der
Status dieser Gebiete betrifft die libanesische und syrische
Regierung. Der Terror der Hisbollah und Hamas richtet sich nicht gegen
die israelische Besatzungspolitik sondern gegen die Existenz Israels.
Die palästinensischen Flüchtlinge haben 1948 die von Israel eroberten
Gebiete verlassen, weil sie den Aufforderungen der arabischen Führer
gefolgt sind. Die in den Gebieten verbliebenen Palästinenser erhielten
die israelische Staatsbürgerschaft. Die libanesische Regierung hat bis
heute keine Versuche unternommen die palästinensischen Flüchtlinge zu
integrieren, im Gegenteil ist für Palästinenser im Libanon die
Niederlassungs- und Berufsfreiheit stark eingeschränkt. Für ihre heutige
Situation können sich die palästinesischen Flüchtlinge bei ihrer
politischen Führung und den angrenzenden arabischen Staaten bedanken.


> und wo waren die Ziele der Raketen...
>
> http://www.mfa.gov.il/NR/exeres/9EE216D7-82EF-4274-B80D-6BBD1803E8A7,frameless.htm?NRMODE=Published
>
>
> nennt Orte und wenn man einen guten Atlas zur Hand nimmt findet man:
> praktisch alle Raketen waren auf von Israel illegal besetzte Gebiete
> gerichtet. Also nichts mit Angriff auf Israel... nur Bekämpfung von
> Besatzern.

Ach so Haifa gehört also nicht zum Staatsgebiet Israel sondern zählt zu
den besetzten Gebieten. Oder wie ist dies zu verstehen ?


>> Richteten sich diese Angriffe etwa nicht gegen Zivilisten, oder
>> braucht man im Falle Israels keine Unterscheidung zwischen Militär und
>> Zivilbevölkerung ?
>
>
> Zum einen richtet sich die Abwehr gegen eine Besatzungsmacht und zum
> anderen sind große Teile der vorgeblichen "Zivilisten" Israels regulär
> aktive Reservisten die also regelmäßig an "Wehrübungen" teilnehmen und
> wie man sah nahezu jederzeit zur Verstärkung der aktiven Armee
> mobilisiert werden können.

Nach dieser Logik ist es auch legitim, wenn Israel im Libanon zivile
Ziele angreift, denn die Abschussrampen der Hisbollah lagen mitten in
Wohngebieten. Die Unterscheidung zwischen zivilen und militärischen
Einrichtungen der Hibollah ist auch nicht einfach.

>
>> Warum kritisiert ai nicht den Iran und Syrien die den antisemitischen
>> Terrorkrieg der Hamas und Hisbollah finazieren.
>
>
> Und eine kleine Lüge zum Schluß oder wie? ai kritisiert durchaus
> Angriffe der Hisbollah und Hamas. Ob und ggf. wie diese von anderen
> unterstützt werden weiß bisher nur die israelische Propaganda in
> Vorbereitung eines amerikanischen Angriffskrieges. Wir erinnern uns an
> die Massenvernichtungswaffen im Irak... die es erst gab als die
> Amerikaner sie mitgebracht haben. Das Ergebnis ist bekannt.

Syrien und der Iran geben offen zu, dass sie Hisbollah und Hamas
unterstützen. Dies wird jedoch genau wie der Antisemitismus in der
Region häufig ausgeblendet.

Viele Grüsse

Dirk Dieluweit

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