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Re: Wie ist mit der Materie, Gott, den Seelen, dem Jenseits?

Autor: Peter Zander (2005-11-23 19:33:37)

bv schornak schrieb am Wed, 23 Nov 2005 17:49:39
+0100:

>>>Das dürfte nicht so einfach sein, wie es sich anhört. Menschen
>>>sind in Glaubensdingen sehr beharrlich.
>>>
>>Das ist richtig, aber ich bin trotzdem Optimist.
>>
>
>Ändern kann man nur im persönlichen Umfeld etwas, andere
>Menschen wird man nur schwer erreichen können.

Auch mein Denken wurde durch andere geändert. Menschen, die an
religiösen Schwachsinn glauben, kann man andere Sichtweisen anbieten.
Wie sie darüber entscheiden, liegt bei ihnen - und der Qualität der
vorgebrachten Argumente.

>>Natürlich wird der Scheinheilige Bush von der Lobby der US-Kartelle
>>beeinflusst, aber als Marionette würde ich ihn nicht bezeichnen.
>>
>
>Ich denke da weniger an die Industriebosse, sondern eher
>an einen "Richelieu" oder "Rasputin", der im Hintergrund
>an den Fäden seiner Marionetten zieht.

Klingt nach Verschwörungstheorie und ist für mich nicht glaubhaft.

>>Eben, aus vielen Facetten. Aber wir beide können den Scheinheiligen
>>Bush keinem IQ-Test unterziehen und nur spekulieren ;-)
>>
>
>Man kann aber Vergleiche anstellen. Zum Beispiel mit der
>eigenen Person... :)

Mir als Volksschüler wurde nach einem Leistungstest bei einem
Psychologen bescheinigt, dass nur 1% der Menschen mit Abitur einen
höheren IQ hätten, als ich. Intelligenter als Bush halte ich mich
trotzdem nicht.

>>>Doch. Er glaubte nicht nur daran, er war "besessen" von seiner
>>>Ideologie - so sehr, dass er andere im Handstreich davon über-
>>>zeugen konnte.
>>>
>>Das sehe ich anders, aber hier kommen wir wohl nicht auf einen Nenner
>>;-)
>>
>
>Man braucht nur Mein Kampf und Hitlers gesammelte Reden
>und Veröffentlichungen zu lesen - die Entwicklung seiner
>Ideologie mag noch rational erfolgt sein, er hat sich im
>Laufe der Zeit zu ihrem Sklaven gemacht und sie gelebt.

Ich habe "Mein Kampf" gelesen, dieses berechnende Schundwerk diente
einzig dazu, Feindbilder aufzubauen, an die der Autor selbst nicht
geglaubt hat. Dass er später an seine eigenen Lügen geglaubt hat,
könnte aber möglich sein: seine Überheblichkeit führte zum Wahnsinn.

>>Die Reaktion in der Schule in Florida konnte er nicht zuvor
>>einstudieren. Die Fassungslosigkeit war in seinen Augen deutlich
>>erkennbar: er wurde sich seiner eigenen Überheblichkeit bewusst.
>>
>
>Das sicherlich - ein hochintelligenter Mensch hätte nach
>der Schrecksekunde aber wesentlich anders reagiert.

Bist Du schon einmal so brutal aus der Überheblichkeit herausgerissen
worden? Emotionales Reagieren hat zudem kaum etwas mit der Intelligenz
zu tun.

>Nach etwas stöbern...
>
>...Bushs SAT-Score in Yale war 1206 von 1600 möglichen
>
><http://www.insidepolitics.org/heard/heard32300.html>;.
>
>Das entspricht laut der Umrechnungstabelle
>
><http://members.shaw.ca/delajara/SATIQ.html>;
>
>einem IQ von 123,5 auf der Wechsler-Skala oder 125,2 auf
>der Stanfort-Binet-Skala.

Wer weiß denn schon, welche Flausen der junge Scheinheilige im Kopf
hatte? Man sollte die Intelligenz des mächtigsten Mannes der Erde
nicht unterschätzen, sonst ist das wie das Pfeifen im dunklen Wald,
das vielleicht die eigene Angst vertreiben kann, aber nicht die
Gefahr.

>Jeder Politiker ist eine Art Schauspieler, nicht nur der
>Herr Bush. Das heisst aber nicht, dass er deswegen nicht
>an seine Sache glaubt.

An seine Sache glaubt der Scheinheilige Bush, nur nicht daran, dass er
die Freiheit als Geschenk Gottes allen Nationen bringt, sondern einzig
die Interessen des US-Kartelle sichern will. Dazu benutzte er banning
intelligent religiöse Schäfchen, um an die Macht zu kommen. Die Stimme
eines Schäfchens zählt so viel, wie die eines Genies.

Peter Zander

Autor: bv schornak (2005-11-24 10:16:24)

Peter Zander schrieb:

>bv schornak schrieb:
>
>>Ändern kann man nur im persönlichen Umfeld etwas, andere
>>Menschen wird man nur schwer erreichen können.
>>
>Auch mein Denken wurde durch andere geändert. Menschen, die an
>religiösen Schwachsinn glauben, kann man andere Sichtweisen anbieten.
>Wie sie darüber entscheiden, liegt bei ihnen - und der Qualität der
>vorgebrachten Argumente.
>

Genau so ist es.

>>>Natürlich wird der Scheinheilige Bush von der Lobby der US-Kartelle
>>>beeinflusst, aber als Marionette würde ich ihn nicht bezeichnen.
>>>
>>Ich denke da weniger an die Industriebosse, sondern eher
>>an einen "Richelieu" oder "Rasputin", der im Hintergrund
>>an den Fäden seiner Marionetten zieht.
>>
>Klingt nach Verschwörungstheorie und ist für mich nicht glaubhaft.
>

Denke einmal and den Think-Tank um Wolfowitz und Freunde.
Genaues weiss man nix, es ist aber nicht so abwegig, dass
man es ganz ausschliessen könnte.

>>>Eben, aus vielen Facetten. Aber wir beide können den Scheinheiligen
>>>Bush keinem IQ-Test unterziehen und nur spekulieren ;-)
>>>
>>Man kann aber Vergleiche anstellen. Zum Beispiel mit der
>>eigenen Person... :)
>>
>Mir als Volksschüler wurde nach einem Leistungstest bei einem
>Psychologen bescheinigt, dass nur 1% der Menschen mit Abitur einen
>höheren IQ hätten, als ich. Intelligenter als Bush halte ich mich
>trotzdem nicht.
>

Bist Du aber, Schulabschlüsse haben mit dem IQ gar nichts
zu tun. Bush hat auch nur mittelmässige Abschlüsse und im
richtigen Leben alles in den Sand gesetzt, was er berufs-
mässig je angefangen hat.

>>>>Doch. Er glaubte nicht nur daran, er war "besessen" von seiner
>>>>Ideologie - so sehr, dass er andere im Handstreich davon über-
>>>>zeugen konnte.
>>>>
>>>Das sehe ich anders, aber hier kommen wir wohl nicht auf einen Nenner
>>>;-)
>>>
>>Man braucht nur Mein Kampf und Hitlers gesammelte Reden
>>und Veröffentlichungen zu lesen - die Entwicklung seiner
>>Ideologie mag noch rational erfolgt sein, er hat sich im
>>Laufe der Zeit zu ihrem Sklaven gemacht und sie gelebt.
>>
>Ich habe "Mein Kampf" gelesen, dieses berechnende Schundwerk diente
>einzig dazu, Feindbilder aufzubauen, an die der Autor selbst nicht
>geglaubt hat. Dass er später an seine eigenen Lügen geglaubt hat,
>könnte aber möglich sein: seine Überheblichkeit führte zum Wahnsinn.
>

Die Ideen selbst waren ja alle bereits vorher da - Hitler
hat sie nur zu einem einheitlichen Block zusammen gefasst
und ihnen eine gerichtete ideologische Spitze verpasst.

>>>Die Reaktion in der Schule in Florida konnte er nicht zuvor
>>>einstudieren. Die Fassungslosigkeit war in seinen Augen deutlich
>>>erkennbar: er wurde sich seiner eigenen Überheblichkeit bewusst.
>>>
>>Das sicherlich - ein hochintelligenter Mensch hätte nach
>>der Schrecksekunde aber wesentlich anders reagiert.
>>
>Bist Du schon einmal so brutal aus der Überheblichkeit herausgerissen
>worden? Emotionales Reagieren hat zudem kaum etwas mit der Intelligenz
>zu tun.
>

Die Verarbeitung unvorhergesehener Ereignisse benötigt um
so weniger Zeit, je höher die Intelligenz ist. Die höhere
Kapazität ermöglicht wesentlich schnellere "Berechnungen"
brauchbarer Verhaltensweisen.

>>Nach etwas stöbern...
>>
>>...Bushs SAT-Score in Yale war 1206 von 1600 möglichen
>>
>><http://www.insidepolitics.org/heard/heard32300.html>;.
>>
>>Das entspricht laut der Umrechnungstabelle
>>
>><http://members.shaw.ca/delajara/SATIQ.html>;
>>
>>einem IQ von 123,5 auf der Wechsler-Skala oder 125,2 auf
>>der Stanfort-Binet-Skala.
>>
>Wer weiß denn schon, welche Flausen der junge Scheinheilige im Kopf
>hatte? Man sollte die Intelligenz des mächtigsten Mannes der Erde
>nicht unterschätzen, sonst ist das wie das Pfeifen im dunklen Wald,
>das vielleicht die eigene Angst vertreiben kann, aber nicht die
>Gefahr.
>

In Deiner Überlegung ist irgendwo der Knopf drin. Die Ge-
fahr eines Menschen in hohen Machtpositionen steigt mit
fallender Intelligenz, nicht umgekehrt. Ganz einfach des-
wegen, weil bei Entscheidungen die fehlende Denkkapazität
durch Emotionen ersetzt wird.

Die wirklichen Machtmenschen sind alle zwischen den Hoch-
intelligenten und dem Durchschnitt angesiedelt. Sie haben
gegenüber dem Durchschnittsmenschen einen Vorteil, können
ihre wahren Ziele aber nicht vor "wirklich intelligenten"
Menschen verbergen.

>>Jeder Politiker ist eine Art Schauspieler, nicht nur der
>>Herr Bush. Das heisst aber nicht, dass er deswegen nicht
>>an seine Sache glaubt.
>>
>An seine Sache glaubt der Scheinheilige Bush, nur nicht daran, dass er
>die Freiheit als Geschenk Gottes allen Nationen bringt, sondern einzig
>die Interessen des US-Kartelle sichern will. Dazu benutzte er banning
>intelligent religiöse Schäfchen, um an die Macht zu kommen. Die Stimme
>eines Schäfchens zählt so viel, wie die eines Genies.
>

Bush ist ein Machtmensch, kein Genie. Die Intelligenz der
USA gehört zu den ausgemachten Bush-Gegnern. Nur ein paar
wenige Opportunisten bekennen sich zu Bush, weil sie ihre
eigenen Interessen durch ihn vertreten sehen. Bush hat in
der breiten Masse seine Basis, die durch die tägliche Ge-
hirnwäsche der Medien und Kirchen zu braven Schäfchen er-
zogen wurde - mehr oder weniger bedient Bush nur die vor-
handenen Schalthebel, um die Massen zu lenken, er hat sie
aber nicht geschaffen.


Grüsse aus Augsburg

Bernhard Schornak

Autor: bv schornak (2005-11-24 10:16:24)




Autor: bv schornak (2005-11-24 10:16:24)

Peter Zander schrieb:

>bv schornak schrieb:
>
>>Ändern kann man nur im persönlichen Umfeld etwas, andere
>>Menschen wird man nur schwer erreichen können.
>>
>Auch mein Denken wurde durch andere geändert. Menschen, die an
>religiösen Schwachsinn glauben, kann man andere Sichtweisen anbieten.
>Wie sie darüber entscheiden, liegt bei ihnen - und der Qualität der
>vorgebrachten Argumente.
>

Genau so ist es.

>>>Natürlich wird der Scheinheilige Bush von der Lobby der US-Kartelle
>>>beeinflusst, aber als Marionette würde ich ihn nicht bezeichnen.
>>>
>>Ich denke da weniger an die Industriebosse, sondern eher
>>an einen "Richelieu" oder "Rasputin", der im Hintergrund
>>an den Fäden seiner Marionetten zieht.
>>
>Klingt nach Verschwörungstheorie und ist für mich nicht glaubhaft.
>

Denke einmal and den Think-Tank um Wolfowitz und Freunde.
Genaues weiss man nix, es ist aber nicht so abwegig, dass
man es ganz ausschliessen könnte.

>>>Eben, aus vielen Facetten. Aber wir beide können den Scheinheiligen
>>>Bush keinem IQ-Test unterziehen und nur spekulieren ;-)
>>>
>>Man kann aber Vergleiche anstellen. Zum Beispiel mit der
>>eigenen Person... :)
>>
>Mir als Volksschüler wurde nach einem Leistungstest bei einem
>Psychologen bescheinigt, dass nur 1% der Menschen mit Abitur einen
>höheren IQ hätten, als ich. Intelligenter als Bush halte ich mich
>trotzdem nicht.
>

Bist Du aber, Schulabschlüsse haben mit dem IQ gar nichts
zu tun. Bush hat auch nur mittelmässige Abschlüsse und im
richtigen Leben alles in den Sand gesetzt, was er berufs-
mässig je angefangen hat.

>>>>Doch. Er glaubte nicht nur daran, er war "besessen" von seiner
>>>>Ideologie - so sehr, dass er andere im Handstreich davon über-
>>>>zeugen konnte.
>>>>
>>>Das sehe ich anders, aber hier kommen wir wohl nicht auf einen Nenner
>>>;-)
>>>
>>Man braucht nur Mein Kampf und Hitlers gesammelte Reden
>>und Veröffentlichungen zu lesen - die Entwicklung seiner
>>Ideologie mag noch rational erfolgt sein, er hat sich im
>>Laufe der Zeit zu ihrem Sklaven gemacht und sie gelebt.
>>
>Ich habe "Mein Kampf" gelesen, dieses berechnende Schundwerk diente
>einzig dazu, Feindbilder aufzubauen, an die der Autor selbst nicht
>geglaubt hat. Dass er später an seine eigenen Lügen geglaubt hat,
>könnte aber möglich sein: seine Überheblichkeit führte zum Wahnsinn.
>

Die Ideen selbst waren ja alle bereits vorher da - Hitler
hat sie nur zu einem einheitlichen Block zusammen gefasst
und ihnen eine gerichtete ideologische Spitze verpasst.

>>>Die Reaktion in der Schule in Florida konnte er nicht zuvor
>>>einstudieren. Die Fassungslosigkeit war in seinen Augen deutlich
>>>erkennbar: er wurde sich seiner eigenen Überheblichkeit bewusst.
>>>
>>Das sicherlich - ein hochintelligenter Mensch hätte nach
>>der Schrecksekunde aber wesentlich anders reagiert.
>>
>Bist Du schon einmal so brutal aus der Überheblichkeit herausgerissen
>worden? Emotionales Reagieren hat zudem kaum etwas mit der Intelligenz
>zu tun.
>

Die Verarbeitung unvorhergesehener Ereignisse benötigt um
so weniger Zeit, je höher die Intelligenz ist. Die höhere
Kapazität ermöglicht wesentlich schnellere "Berechnungen"
brauchbarer Verhaltensweisen.

>>Nach etwas stöbern...
>>
>>...Bushs SAT-Score in Yale war 1206 von 1600 möglichen
>>
>><http://www.insidepolitics.org/heard/heard32300.html>;.
>>
>>Das entspricht laut der Umrechnungstabelle
>>
>><http://members.shaw.ca/delajara/SATIQ.html>;
>>
>>einem IQ von 123,5 auf der Wechsler-Skala oder 125,2 auf
>>der Stanfort-Binet-Skala.
>>
>Wer weiß denn schon, welche Flausen der junge Scheinheilige im Kopf
>hatte? Man sollte die Intelligenz des mächtigsten Mannes der Erde
>nicht unterschätzen, sonst ist das wie das Pfeifen im dunklen Wald,
>das vielleicht die eigene Angst vertreiben kann, aber nicht die
>Gefahr.
>

In Deiner Überlegung ist irgendwo der Knopf drin. Die Ge-
fahr eines Menschen in hohen Machtpositionen steigt mit
fallender Intelligenz, nicht umgekehrt. Ganz einfach des-
wegen, weil bei Entscheidungen die fehlende Denkkapazität
durch Emotionen ersetzt wird.

Die wirklichen Machtmenschen sind alle zwischen den Hoch-
intelligenten und dem Durchschnitt angesiedelt. Sie haben
gegenüber dem Durchschnittsmenschen einen Vorteil, können
ihre wahren Ziele aber nicht vor "wirklich intelligenten"
Menschen verbergen.

>>Jeder Politiker ist eine Art Schauspieler, nicht nur der
>>Herr Bush. Das heisst aber nicht, dass er deswegen nicht
>>an seine Sache glaubt.
>>
>An seine Sache glaubt der Scheinheilige Bush, nur nicht daran, dass er
>die Freiheit als Geschenk Gottes allen Nationen bringt, sondern einzig
>die Interessen des US-Kartelle sichern will. Dazu benutzte er banning
>intelligent religiöse Schäfchen, um an die Macht zu kommen. Die Stimme
>eines Schäfchens zählt so viel, wie die eines Genies.
>

Bush ist ein Machtmensch, kein Genie. Die Intelligenz der
USA gehört zu den ausgemachten Bush-Gegnern. Nur ein paar
wenige Opportunisten bekennen sich zu Bush, weil sie ihre
eigenen Interessen durch ihn vertreten sehen. Bush hat in
der breiten Masse seine Basis, die durch die tägliche Ge-
hirnwäsche der Medien und Kirchen zu braven Schäfchen er-
zogen wurde - mehr oder weniger bedient Bush nur die vor-
handenen Schalthebel, um die Massen zu lenken, er hat sie
aber nicht geschaffen.


Grüsse aus Augsburg

Bernhard Schornak