Türkin (23) ermordet, weil sie "wie eine Deutsche lebt."
Autor: AngryHippo (2005-02-20 03:36:19)
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,342484,00.html
["Sie hat ja wie eine Deutsche gelebt"
Von Florian Peil und Sonja Ernst
Eine Türkin, die sich von ihrer Familie losgesagt hatte, wurde in Berlin
auf offener Straße erschossen. Die Ermittler befürchten einen so
genannten Ehrenmord. An einer Schule fand das Verbrechen bei einigen
muslimischen Schülern Beifall.
...
Die junge Deutsche türkisch-kurdischer Herkunft galt für ihre streng
konservative Familie als Verstoßene. Denn Hatin Sürücü
hatte sich von
ihrer Familie abgewendet und ein neues Leben begonnen - um endlich nach
ihren eigenen Regeln leben zu können]
Und das mitten in Deutschland, am Anfang des dritten Milleniums!
--
"Imagine it pouring, its raining down on us
Mosh pits outside the oval office
Someones tryina tell us something,
Maybe this is god just sayin were responsible
For this monster, this coward,
That we have empowered"
Eminem - Mosh
Autor: Hasso (2005-02-20 06:43:22)
AngryHippo schrieb:
> http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,342484,00.html
>
> ["Sie hat ja wie eine Deutsche gelebt"
>
> Von Florian Peil und Sonja Ernst
>
> Eine Türkin, die sich von ihrer Familie losgesagt hatte, wurde in
Berlin
> auf offener Straße erschossen. Die Ermittler befürchten einen
so
> genannten Ehrenmord. An einer Schule fand das Verbrechen bei einigen
> muslimischen Schülern Beifall.
> ...
> Die junge Deutsche türkisch-kurdischer Herkunft galt für ihre
streng
> konservative Familie als Verstoßene. Denn Hatin
Sürücü hatte sich von
> ihrer Familie abgewendet und ein neues Leben begonnen - um endlich nach
> ihren eigenen Regeln leben zu können]
>
> Und das mitten in Deutschland, am Anfang des dritten Milleniums!
>
Andere Länder, andere Sitten,
hier müssen das deutsche BGB, das deutsche Strafgesetzbuch und das
deutsche Publikum schon noch an die Bedürfnisse der neuen Teile der
Bevölkerung des Landes angepasst werden.
Hasso
Autor: Hasso (2005-02-20 06:43:22)
Autor: Hasso (2005-02-20 06:43:22)
AngryHippo schrieb:
> http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,342484,00.html
>
> ["Sie hat ja wie eine Deutsche gelebt"
>
> Von Florian Peil und Sonja Ernst
>
> Eine Türkin, die sich von ihrer Familie losgesagt hatte, wurde in
Berlin
> auf offener Straße erschossen. Die Ermittler befürchten einen
so
> genannten Ehrenmord. An einer Schule fand das Verbrechen bei einigen
> muslimischen Schülern Beifall.
> ...
> Die junge Deutsche türkisch-kurdischer Herkunft galt für ihre
streng
> konservative Familie als Verstoßene. Denn Hatin
Sürücü hatte sich von
> ihrer Familie abgewendet und ein neues Leben begonnen - um endlich nach
> ihren eigenen Regeln leben zu können]
>
> Und das mitten in Deutschland, am Anfang des dritten Milleniums!
>
Andere Länder, andere Sitten,
hier müssen das deutsche BGB, das deutsche Strafgesetzbuch und das
deutsche Publikum schon noch an die Bedürfnisse der neuen Teile der
Bevölkerung des Landes angepasst werden.
Hasso
Autor: "Klaus-Peter Studer" (2005-02-20 10:24:42)
"Hasso"
> Andere Länder, andere Sitten,
> hier müssen das deutsche BGB, das deutsche Strafgesetzbuch und das
> deutsche Publikum schon noch an die Bedürfnisse der neuen Teile der
> Bevölkerung des Landes angepasst werden.
Du hast doch total einen an der Waffel.
Wenn den Ausländern unsere Kultur (Kultur ist mehr als nur Musik,
Literatur und Fernsehen), unsere Gesetze, Sitten und
Gebräuche nicht gefallen, dann müssen sie gehen.
Wir müssen uns ihnen aber nicht anpassen.
Was erwartest Du jetzt eigentlich?
Daß die Mörder freigesprochen werden, weil es in ihrem
Kulturkreis teilweise noch üblich ist, daß die Ehre
der Familie über alle Gesetze und Verordnungen steht?
Alleine eine Morddrohnung sollte für eine Abschiebung ausreichen.
Dann würde auch ein Zahnarzt noch leben.
Dann würde die junge Frau noch leben.
Klaus
Autor: Hasso (2005-02-20 10:59:56)
Klaus-Peter Studer schrieb:
> "Hasso"
>
>>Andere Länder, andere Sitten,
>>hier müssen das deutsche BGB, das deutsche Strafgesetzbuch und das
>>deutsche Publikum schon noch an die Bedürfnisse der neuen Teile
der
>>Bevölkerung des Landes angepasst werden.
>
>
> Du hast doch total einen an der Waffel.
>
> Wenn den Ausländern unsere Kultur (Kultur ist mehr als nur Musik,
> Literatur und Fernsehen), unsere Gesetze, Sitten und
> Gebräuche nicht gefallen, dann müssen sie gehen.
> Wir müssen uns ihnen aber nicht anpassen.
>
> Was erwartest Du jetzt eigentlich?
> Daß die Mörder freigesprochen werden, weil es in ihrem
> Kulturkreis teilweise noch üblich ist, daß die Ehre
> der Familie über alle Gesetze und Verordnungen steht?
>
> Alleine eine Morddrohnung sollte für eine Abschiebung ausreichen.
> Dann würde auch ein Zahnarzt noch leben.
> Dann würde die junge Frau noch leben.
>
Hallo,
natürlich will ich provozieren, zum Nachdenken zwingen, ob und wie man
mit diesen Elementen der türkischen Kultur oder vielleicht auch besser
Barbarei umgehen muss. Wo mag wohl ein Kompromiss für das Zusammenleben
der Kulturen liegen bei derartigen Problemen. Und es ist ein Problem.
Auch ein Türke lässt sich nicht so schnell hinreißen jemanden
zu töten.
Da muss schon aus seiner Sicht Schwerwiegendes passiert sein, das wir
mit unserer Art zu leben so gar nicht erfassen können. Derartiges steht
ja wohl selbst in der Türkei unter schwerer Strafe und trotzdem passiert
es. Es muss da etwas sein was wesentliche höherwertiger, was die Leute
treibt so etwas zu tun. Bei uns hätte man immer die Möglichkeit es
auf
Handeln im Affekt, unter Alkohohl oder was auch immer zu schieben. Die
Türken stehen zu der Tat. Warum? Aber antworte nicht, dass sie blöd
sind, das wäre zu einfach.
Hasso
Autor: Erhard Sanio (2005-02-20 11:23:52)
Hasso schrieb:
> AngryHippo schrieb:
..
> > Und das mitten in Deutschland, am Anfang des dritten Milleniums!
> Andere Länder, andere Sitten,
> hier müssen das deutsche BGB, das deutsche Strafgesetzbuch und das
> deutsche Publikum schon noch an die Bedürfnisse der neuen Teile der
> Bevölkerung des Landes angepasst werden.
Duennschiss. Wenn Italiener aus dem Mezzogiorno Blutrache ueben,
wird das ebensowenig geduldet und kann es ebensowenig geduldet
werden. Die Menschenrechte und die Strafgesetze bilden die Grenze
der Toleranz. Und die Moerder werden ja auch nicht etwa wegen ihrer
"Gewissensgruende" weniger hart bestraft.
Wenn andererseits nicht nur Schulkinder, sondern erwachsene Menschen
Mord und Brandstiftung zujubeln, sie entschuldigen und sogar anfachen,
wie bei den Fluechtlingspogromen Anfang der neunziger Jahre, wenn
das Totfoltern in der Abschiebehaft verharmlost und schoengeredet
wird, wenn Folter an Tatverdaechtigen leidenschaftlich verteidigt
wird, dann ist in der Mainstreamgesellschaft mehr kaputt als in
ein paar Migrantennischen.
Der Mief aus den ultrakonservativen Winkeln der Migrantensubkulturen
verzieht sich dann um so schneller, wenn den Migranten der Weg in
die Mainstreamgesellschaft offen steht. Es werden deutlich mehr
Menschen ausgegrenzt als sich "freiwillig" isolieren.
Sehr huebsch und lesenswert dazu
http://www.nd-online.de/artikel.asp?AIDg616&IDC=10&DB=O2P
von Mehmet Daimagueler (Mitglied des Bundesvorstandes der FDP,
nur falls das Pack jetzt mit dem antibolschewistischen Geheule
anfaengt).
Leseprobe:
"Tückische Türken
Von Mehmet Daimagüler
Ihr Deutschen verliert die Geduld mit uns Türken. 40 Jahre gabt
ihr uns eine tolle Heimat, wo es uns an nichts fehlte: volle
Bürgerrechte, Arbeit, erstklassige Bildung. An wahre Liebe
grenzende Zuneigung war uns gewiss. Unsere Wünsche last Ihr uns
von unseren schnauzbärtigen Lippen ab. Ob Vermieter oder Arbeitgeber,
Türsteher oder Oberkellner, alle waren stets beglückt, wenn einer
von uns aufkreuzte. Deutsche Eltern freuten sich einen Ast, wenn
der neue Freund der Tochter Ahmet und nicht Peter hieß.
Dass wir alle Einladungen zur Integration arrogant ignorierten
und stattdessen lieber in unserem eigenen Hammelsaft brieten,
habt ihr uns lange nachgesehen. Ebenso naiv wie vergeblich ludet
ihr uns wieder und wieder in Eure Häuser ein. Wir waren es, die
die weltbekannte und sprichwörtliche deutsche Gastfreundschaft
verschmähten."
regards, es
--
Wenn ich tausend Zungen und tausend Muender haette, eine erzene Stimme,
koennte ich doch alle Erscheinungen von Bloedheit nicht anfuehren oder alle
Namen, unter denen Torheit auftritt, aufzaehlen (Erasmus von Rotterdam,1509)
Autor: "Peter van Haag" (2005-02-20 11:20:50)
"Hasso" schrieb im Newsbeitrag
news:cv9n3d$s0m$02$1@news.t-online.com...
>Aber antworte nicht, dass sie blöd sind, das wäre zu einfach.
die sollen sich wieder nach Anatolien verdrücken; da können sie so
blöd sein
wie sie wollen.
PvH
Autor: "Klaus-Peter Studer" (2005-02-20 12:26:42)
"Hasso"
> natürlich will ich provozieren, zum Nachdenken zwingen, ob und wie
man mit
> diesen Elementen der türkischen Kultur oder vielleicht auch besser
> Barbarei umgehen muss. Wo mag wohl ein Kompromiss für das
Zusammenleben
> der Kulturen liegen bei derartigen Problemen.
Es darf dabei keinerlei Kompromisse geben.
Null-Toleranz gegenüber Gewalt.
Diese Regel müssen wir nicht nur den Deutschen gegenüber anwenden.
Vor dem Mord an der jungen Frau wurde sie deutlich gewarnt.
Auch der von einem Afghanen ermordete Zahnarzt wurde gewarnt.
Die Behörden hatten seine Warnung so ernst genommen, daß sie
sogar seine Wohnung durchsuchen ließen.
Also hätte man ihn sofort abschieben müssen. Zum Schutz potentieller
Opfer. Das hat er sich selber zu zuschreiben.
Das Gleiche gilt für den türkischen Clan, der die junge Frau
abgurteilt
hatte.
Statt dessen wird eine unbescholtene junge Iranerin abgeschoben.
Die Behörden und Politiker reden sich alle herraus. Unsere Gesetze
sind Gott gegeben. Da müssen wir einfach eine unschuldige Frau in
den Tod schicken.
> Und es ist ein Problem. Auch ein Türke lässt sich nicht so
schnell
> hinreißen jemanden zu töten. Da muss schon aus seiner Sicht
> Schwerwiegendes passiert sein, das wir mit unserer Art zu leben so gar
> nicht erfassen können.
Das müssen wir auch nicht. Wir leben nicht in ihrem Land, sie leben in
unserem
Land. Welche abstrusen kranken Vorstellungen in ihren Köpfen
herrumschwirren
ist völlig belanglos, solange sie diese Vorstellungen nicht umsetzen.
Es ist ihr gutes Recht die Frau zu verstoßen, aber nicht ihr Recht sie zu
töten.
> Derartiges steht ja wohl selbst in der Türkei unter schwerer Strafe
und
> trotzdem passiert es. Es muss da etwas sein was wesentliche
höherwertiger,
> was die Leute treibt so etwas zu tun.
Höherwertig aus ihrer Sicht. Aber auch das ist belangslos, muß
belanglos
sein. Die Familienehre darf nicht über unseren Gesetzen stehen.
Es gibt kein höherwertiges Familiengesetz.
> Bei uns hätte man immer die Möglichkeit es auf Handeln im
Affekt, unter
> Alkohohl oder was auch immer zu schieben. Die Türken stehen zu der
Tat.
> Warum?
Sie hatten selber die Antwort darauf gegeben.
Es ist ihre Kultur,ihre Erziehung, die sie zu dieser Tat gezwungen hatte.
Sie hatten mit Sicherheit nicht alleine das Todesurteil gefällt.
Die Tat hätte man verhindern können.
Familienfahrkarte in die Heimat.
Klaus
Autor: Ralf Schulz (2005-02-20 12:43:34)
Am Sun, 20 Feb 2005 10:24:42 +0100 schrieb Klaus-Peter Studer:
> Wenn den Ausländern unsere Kultur (Kultur ist mehr als nur Musik,
> Literatur und Fernsehen), unsere Gesetze, Sitten und
> Gebräuche nicht gefallen, dann müssen sie gehen.
> Wir müssen uns ihnen aber nicht anpassen.
Abwarten;-) Die zeiten werden sich ändern, leider;-)
http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,342504,00.html