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Bush: Scharfe Attacke gegen Iran

Autor: "Rump R." (2005-02-03 12:50:35)

03. Februar 2005 Bush: Iran und Syrien "Unterstützer des Terrorismus"
[...]
Er beschuldigte den Iran, weltweit der wichtigste Unterstützer des
Terrorismus zu sein. Teheran müsse sein Nuklearprogramm beenden.
"Zu dem iranischen Volk sage ich: Wenn ihr für eure Freiheit steht, dann
steht Amerika an Eurer Seite." Als zweites Land, das den Terror unter-
stützt, nannte Bush Syrien. "Wir erwarten von der syrischen Regierung,
jede Unterstützung des Terrors zu beenden und die Tore für die
Freiheit zu öffnen."
[...]
Bei einer Blitzumfrage des Fernsehsenders CNN äußerten sich 60
Prozent der Befragten positiv über die mit Spannung erwartete
Bush- Rede. 2004 hatten nur 45 Prozent so positiv reagiert.
(APA/AP/Reuters/dpa/red)
q: http://derstandard.at/?url=/?id=1939180

Den Iran als Bedrohung darzustellen, obwohl dieses Land einen ver-
heerenden Krieg durch einen von den USA politisch und militärisch
bestens unterstützten Saddam erleiden musste, ist ein starkes Stück
Fakten:
Schutz der irakischen Erdölschiffe durch die US-Flotte, Unterstützung
der irakischen Armee durch amerikanische Militärberater, amerikanischen
Geheimdienst, amerikanische Aufklärung während des Giftgaseinsatzes
gegen iranische Einheiten, Bombardierung der iranischen Flotte, Ab-
schuss eines zivilen iranischen Jumbos durch die US-Army.

Es darf außerdem jeder 3x raten, wer plötzlich an den Schalthebeln
der iranischen Wirtschaft, insbesondere der Erdölproduktion, ge-
sessen wäre, wenn der Iran den Krieg verloren hätte und das
Regime Khomeinis gestürzt worden wäre. Doch ziemlich sicher
genau jene, die sich auch im Irak dieselben Bereiche gekrallt haben!

FAZIT:
Wer auch immer den Persischen Golf kontrolliert, der kontrolliert die
Weltwirtschaft. Es geht um Macht.
(Michael Clare, Mitglied der amerikanischen Wissenschaftlerver-
einigung u. Friedensforscher am Hampshire Colllege in Massachussets)
-
In den Visionen der Falken wird das Völkerrecht durch das Recht
des Stärkeren ersetzt. Am allerstärksten soll, natürlich, stets die
einzig verbliebene Supermacht sein.

Zu diesem Zweck müssten die USA dauerhaft in der Lage sein, die
Rohstoffvorräte des Planeten zu kontrollieren und jeden möglichen
Konkurrenten klein zu kriegen und klein zu halten - mit allen Mitteln
diplomatischer und publizistischer, ökonomischer und militärischer
Macht, notfalls auch per Präventivkrieg.
(Jochen Bölsche, Bushs Masterplan - Der Krieg, der aus dem
Think-Tank kam, Spiegel-Online vom 4.3.2003)
-
1996 veröffentlichte Perle ein Strategiepapier, wie die USA und Israel ihre
Vorherrschaft im Nahen Osten zurückerlangen können. Dessen Punkt 1,
der ersatzlose Abbruch des Oslo-Friedensprozesses, ist bereits erledigt.
Punkt 2, der Sturz der Regierung in Bagdad, ist nur noch eine Frage
von Tagen, maximal Wochen. Als nächster "Dominostein" (Perle)
soll die Regierung in Damaskus fallen.
(Andreas Zumach, taz Nr. 7015 vom 27.3.2003)
-
Der Krieg gegen den Irak ist vor allem ein Krieg gegen Europa und Japan.
[...]
Die amerikanische Besatzung des Irak wird die amerikanische Kontrolle
nicht nur über die ausgedehnten Ölreserven des Irak selbst, sondern auch
die des Kaspischen Meeres und der Golfstaaten sichern. Die US-Hand
auf dem Ölhahn der Welt kann Deutschland, Frankreich und Japan ab-
würgen, weil sie nach Belieben den Preis in aller Welt manipulieren kann.

Den Preis herabzusetzen, wird Russland abwürgen - den Preis zu erhöhen,
wird Deutschland und Japan treffen. Deshalb liegt das Verhindern eines
Krieges im Wesentlichen im europäischen Interesse, abgesehen vom
tiefen Wunsch der europäischen Völker nach Frieden.
(Uri Avnery, israelischer Publizist und Friedenskämpfer)

Autor: Peter Pradelski (2005-02-04 13:40:29)

Rump R. wrote:

> 03. Februar 2005 Bush: Iran und Syrien "Unterstützer des Terrorismus"
> [...]
> Er beschuldigte den Iran, weltweit der wichtigste Unterstützer des
> Terrorismus zu sein. Teheran müsse sein Nuklearprogramm beenden.

"Aber isch abe doch gar kein Nuklearprogramm?!?"



> Den Iran als Bedrohung darzustellen, obwohl dieses Land einen ver-
> heerenden Krieg durch einen von den USA politisch und militärisch
> bestens unterstützten Saddam erleiden musste, ist ein starkes Stück

Iranisches Öl wird geknechtet und muß befreit werden....

--
Geld macht frei.

Autor: Peter Pradelski (2005-02-04 13:40:29)




Autor: Peter Pradelski (2005-02-04 13:40:29)

Rump R. wrote:

> 03. Februar 2005 Bush: Iran und Syrien "Unterstützer des Terrorismus"
> [...]
> Er beschuldigte den Iran, weltweit der wichtigste Unterstützer des
> Terrorismus zu sein. Teheran müsse sein Nuklearprogramm beenden.

"Aber isch abe doch gar kein Nuklearprogramm?!?"



> Den Iran als Bedrohung darzustellen, obwohl dieses Land einen ver-
> heerenden Krieg durch einen von den USA politisch und militärisch
> bestens unterstützten Saddam erleiden musste, ist ein starkes Stück

Iranisches Öl wird geknechtet und muß befreit werden....

--
Geld macht frei.

Autor: fish5trip@gmx.ch (Paneat Antenam) (2005-02-04 20:56:14)

Peter Pradelski wrote:

> Rump R. wrote:
>
> > Den Iran als Bedrohung darzustellen, obwohl dieses Land einen ver-
> > heerenden Krieg durch einen von den USA politisch und militärisch
> > bestens unterstützten Saddam erleiden musste, ist ein starkes Stück
>
> Iranisches Öl wird geknechtet und muß befreit werden....

Der Iran besitzt einige hundert Exocet-Raketen und soll auch russische
Sunburn-Marschflugkörper haben. Letzte sind Flugzeugträger-Versenker,
gegen die es keine Verteidigung gibt. Ich bin schon auf die Fernseh-
bilder gespannt, wenn der erste Carrier mit 5000 Mann und einer Maus im
Persischen Golf versinkt und die restliche Begleitflotte von Exocets
vernichtet wird. Jeder wird auf Seiten des Irans sein, weil die USA (und
Israel) mal wieder ein souveränes Land in Schutt und Asche legen und ein
freies Volk knechten wollen. Im Iran gibt es übrigens eine Demokratie
und Wahlen. Sollte die Mehrheit die Mullahs nicht mehr wollen, können
sie abgewählt werden.


--
Paneat Antenam (Area 51, Atlantis)

Botschafter der Zeta-Reticuli
Konsul des Sternensystems Draco
Bundesbeamter zur Anlage von Kornkreisen
Suizidberater für Marconi-Wissenschaftler
Tierversuchsleiter an Reptilianern & Grauen

Aluminiumhut-Steifheits-Physiker
Augenputzer der New-World-Order-Pyramide
Empfangschef des Cydona-Marsgesicht-Resorts
Massagebad-Manager in der Dulce-Untergrundbasis
Leitender Goauld der Sternentor-Meisterei Bonn

Illuminaten- und Freimaurer-Terminator
Element-115-Tankwart Ufo-Basis Wright Patterson
Boeing-Fernsteuerungs-Ingenieur der 9/11-Avionik

Autor: Mathias Donien (2005-02-05 18:03:50)

Paneat Antenam wrote:
> Im Iran gibt es übrigens eine Demokratie
> und Wahlen. Sollte die Mehrheit die Mullahs nicht mehr wollen, können
> sie abgewählt werden.

Im Iran gibt es keine Demokratie sondern Theokratie. Der Wächterrat
bestimmt, wer überhaupt gewählt werden darf. Der Wächterrat kann nicht
abgewählt werden.

--
Sozialstaat und Subventionen sind unsozial - Steuern sind Diebstahl
http://www.liberalismus.at http://www.mehr-freiheit.de
http://www.hayek.de http://www.mises.de

Autor: fish5trip@gmx.ch (Paneat Antenam) (2005-02-05 19:39:36)

Mathias Donien wrote:

> Paneat Antenam wrote:

> > Im Iran gibt es übrigens eine Demokratie und Wahlen. Sollte die Mehrheit
> > die Mullahs nicht mehr wollen, können sie abgewählt werden.
>
> Im Iran gibt es keine Demokratie sondern Theokratie. Der Wächterrat
> bestimmt, wer überhaupt gewählt werden darf. Der Wächterrat kann nicht
> abgewählt werden.

Das erinnert stark an die westlichen "Demokratien" mit ihrem
Illuminaten-Wächterrat. Ist hier genau dasselbe. Und wie wir sehen, ist
der "Iran-Konflikt" (O-Ton Condi in Germany) ein Krieg der zwei
Illuminaten-Wächterräte gegeneinander. Was geht das uns Menschen an?
Venceremos! No pasaran!


--
Paneat Antenam (Area 51, Atlantis)

Botschafter der Zeta-Reticuli
Konsul des Sternensystems Draco
Bundesbeamter zur Anlage von Kornkreisen
Suizidberater für Marconi-Wissenschaftler
Tierversuchsleiter an Reptilianern & Grauen

Aluminiumhut-Steifheits-Physiker
Augenputzer der New-World-Order-Pyramide
Empfangschef des Cydonia-Marsgesicht-Resorts
Massagebad-Manager in der Dulce-Untergrundbasis
Leitender Goauld der Sternentor-Meisterei Bonn

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Element-115-Tankwart Ufo-Basis Wright Patterson
Boeing-Fernsteuerungs-Ingenieur für 9/11-Avionik

Autor: Peter Pradelski (2005-02-05 19:56:27)

Mathias Donien wrote:

> Paneat Antenam wrote:
>> Im Iran gibt es übrigens eine Demokratie
>> und Wahlen. Sollte die Mehrheit die Mullahs nicht mehr wollen, können
>> sie abgewählt werden.
>
> Im Iran gibt es keine Demokratie sondern Theokratie. Der Wächterrat
> bestimmt, wer überhaupt gewählt werden darf. Der Wächterrat kann nicht
> abgewählt werden.
>
Moment. Also, wenn ich das richtig verstanden habe, dann können dort
irgendwelche Gallionsfiguren durch Wahlen bestimmt werden, die wahre Macht
liegt aber bei einer kleinen Gruppe Theokraten?

Ist das dann so ähnlich, wie wenn wir lustig zwischen SPD, CDU, Grünen, und
was es sonst noch gibt, herum wählen dürfen, in Wirklichkeit aber über die
wichtigen Dinge im Land in den Vorstandsetagen von ein paar Großkonzernen
entschieden wird?

Angenommen, im Iran ändern sich die Dinge, und es bestimmen nicht mehr die
Theokraten was geschieht, sondern wie bei uns die Plutokraten. Wäre das für
die Bevölkerung eine Verbesserung oder eine Verschlechterung? Wie leben die
Leute in Plutokratien ähnlicher wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit?

--
Geld macht frei.

Autor: Paula Kahl (2005-02-05 20:29:41)

Peter Pradelski wrote:

> Mathias Donien wrote:
>
>
>>Paneat Antenam wrote:
>>
>>>Im Iran gibt es übrigens eine Demokratie
>>>und Wahlen. Sollte die Mehrheit die Mullahs nicht mehr wollen, können
>>>sie abgewählt werden.
>>
>>Im Iran gibt es keine Demokratie sondern Theokratie. Der Wächterrat
>>bestimmt, wer überhaupt gewählt werden darf. Der Wächterrat kann nicht
>>abgewählt werden.
>>
>
> Moment. Also, wenn ich das richtig verstanden habe, dann können dort
> irgendwelche Gallionsfiguren durch Wahlen bestimmt werden, die wahre Macht
> liegt aber bei einer kleinen Gruppe Theokraten?
>
> Ist das dann so ähnlich, wie wenn wir lustig zwischen SPD, CDU, Grünen, und
> was es sonst noch gibt, herum wählen dürfen, in Wirklichkeit aber über die
> wichtigen Dinge im Land in den Vorstandsetagen von ein paar Großkonzernen
> entschieden wird?
>
> Angenommen, im Iran ändern sich die Dinge, und es bestimmen nicht mehr die
> Theokraten was geschieht, sondern wie bei uns die Plutokraten. Wäre das für
> die Bevölkerung eine Verbesserung oder eine Verschlechterung? Wie leben die
> Leute in Plutokratien ähnlicher wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit?
>
Das gab es dort schon mal unter Shah Reza Palewi. Es wurde derart kurios
getrieben, das sebst die USA den Iran fallen ließen wie eine heiße
Kartoffel. Damals hatte man scheinbar noch ein paar Bedenken einen Staat
so zu übernehmen, wie man es mit dem Iraq macht. In der Folge hat man
sogar einem Ayatollah die Rückreise nach Tehran fionanziert. Sind die
Amis nciht nett?

Autor: Mathias Donien (2005-02-05 22:04:17)

Paneat Antenam wrote:
> Mathias Donien wrote:
>>Paneat Antenam wrote:
>
>>>Im Iran gibt es übrigens eine Demokratie und Wahlen. Sollte die Mehrheit
>>>die Mullahs nicht mehr wollen, können sie abgewählt werden.
>>
>>Im Iran gibt es keine Demokratie sondern Theokratie. Der Wächterrat
>>bestimmt, wer überhaupt gewählt werden darf. Der Wächterrat kann nicht
>>abgewählt werden.
>
> Das erinnert stark an die westlichen "Demokratien" mit ihrem
> Illuminaten-Wächterrat. Ist hier genau dasselbe. Und wie wir sehen, ist
> der "Iran-Konflikt" (O-Ton Condi in Germany) ein Krieg der zwei
> Illuminaten-Wächterräte gegeneinander. Was geht das uns Menschen an?
> Venceremos! No pasaran!

Der Wächterrat kann aber auch die Entscheidungen des Parlaments einfach
so für ungültig erklären. Doch schon ein deutlicher Unterschied zum
westlichen System.

--
Sozialstaat und Subventionen sind unsozial - Steuern sind Diebstahl
http://www.liberalismus.at http://www.mehr-freiheit.de
http://www.hayek.de http://www.mises.de

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