Autor: Erich Pfennig (2003-06-26 11:05:28)
On Wed, 25 Jun 2003 18:04:15 +0200, hans habiger wrote:
>> 25. Juni 2003 Sechs britische Milit
On Wed, 25 Jun 2003 18:04:15 +0200, hans habiger wrote:
>> 25. Juni 2003 Sechs britische Milit
Erich Pfennig wrote:
> On Wed, 25 Jun 2003 18:04:15 +0200, hans habiger wrote:
>
>
> >> 25. Juni 2003 Sechs britische Milit
Erich Pfennig wrote:
> On Wed, 25 Jun 2003 18:04:15 +0200, hans habiger wrote:
>
>
> >> 25. Juni 2003 Sechs britische Milit
* Uwe Schneider
>> Wie sollen sie das machen? Sie koennen die USA nicht vor den Kopf
>> stossen, die eigenen Truppen nicht, und sie koennen sich auch nicht
>> einfach zurueckziehen, ohne ihr Gesicht in der Region zu verlieren (ein
>> paar(?) Aufstaendische duerfen keine Armee aus einem Land verjagen).
> Sooo klang das damals in Vietnam auch .
Ja - und die USA hatten ja auch einen entsprechenden Erfolg. Ich
verstehe nicht ganz, warum sich die USA und das UK dieser Gefahr
ausgesetzt haben; allerdings glaube ich auch nicht, dass man den Irak so
einfach mit Vietnam vergleichen kann.
Gruss Gunter
Gunter Kuhnle wrote:
> Ja - und die USA hatten ja auch einen entsprechenden Erfolg. Ich
> verstehe nicht ganz, warum sich die USA und das UK dieser Gefahr
> ausgesetzt haben; allerdings glaube ich auch nicht, dass man den Irak so
> einfach mit Vietnam vergleichen kann.
Das war ein Dschungelkrieg, aber der Irak ist auch eine harte Nuß.
Nachrichten von heute dem 26.06.03
Langsam eskaliert es zu ungunsten der Besatzer.
Bagdad/Kairo. Bei neuen Angriffen auf amerikanische Patrouillen im Irak hat
es wiederum Opfer gegeben. Nach Angaben des arabischen TV-Senders El
Dschasira wurde außerdem eine Öl-Pipeline nördlich von Bagdad
in Brand
gesteckt.
Widersprüchliche Angaben gab es zunächst zu einem Angriff auf der
Straße zum
Flughafen von Bagdad. Während ein US-Militärsprecher erklärte,
bei dem
Angriff mit einer Panzerfaust sei der irakische Fahrer eines Fahrzeugs der
US-Zivilverwaltung getötet worden, berichtete El Dschasira von zwei toten
US-Soldaten und zwei toten Irakern. Die toten Soldaten seien sofort per
Hubschrauber abtransportiert worden, berichteten Augenzeugen dem Sender. Zu
einem zweiten Angriff auf ein US-Militärfahrzeug kam es laut El Dschasira
in
El Jussufija südlich von Bagdad.
Die Lage in der Umgebung der südirakischen Stadt Amara, wo sechs Briten
und
mehrere Iraker bei einer Schießerei in einer Polizeistation getötet
worden
waren, blieb am Donnerstag angespannt. In der Ortschaft Madschar el Kabir
waren keine Soldaten zu sehen. Bewaffnete Iraker patrouillierten auf
den Straßen .
Auch das irakische Energieversorgungsnetz wurde am Donnerstag nach
Informationen von El Dschasira wieder zum Ziel der Untergrund-Kämpfer. Der
Sender zeigte Bilder von einem großen Brand, der durch eine Explosion an
einer Öl-Pipeline in der Provinz Salaheddin ausgelöst worden sein
soll. Dies
wäre in diesem Monat bereits die fünfte Explosion an einer irakischen
Öl-
oder Gasleitung.
Das US-Zentralkommando berichtete am Donnerstag in Bagdad, US- Soldaten und
irakische Polizisten hätten in den vergangenen 24 Stunden insgesamt mehr
als
200 Patrouillen durchgeführt. Bei drei Razzien im Rahmen der Operation
«Wüstenskorpion» gegen angebliche Anhänger des
gestürzten Regimes von Saddam
Hussein seien außerdem neun Verdächtige festgenommen worden. Am
Mittwoch
seien bei einem Verkehrsunfall ein US-Marineinfanterist ums Leben gekommen
und zwei weitere verletzt worden.
In der irakischen Stadt Nadschaf sollen am vergangenen Sonntag 40 Menschen
getötet worden sein, als Plünderer versehentlich ein Munitionsdepot
in Brand
setzten. Das berichtete die Wochenzeitung «Al-Ayyam». Die
Plünderer hätten
Messingkartuschen stehlen wollen.
Die US-Besatzungsmacht im Irak hat nach Angaben der Irakischen Islamischen
Partei erstmals einen irakischen Generaldirektor für die
Sicherheitskräfte
des Landes ernannt. Die Partei schrieb in ihrer Zeitung «Dar el
Salam» (Haus
des Friedens), bei dem neuen Generaldirektor handele es sich um Subhi
Faradsch Aisch. Er ist der Neffe von Mohammed Aisch, einem der früheren
Mitglieder des Revolutionären Kommandorats.
q: http://www.sat1.de/nachrichten/
Mittlerweile ist auch von zwei vermissten US Soldaten die Rede.
mfg
Rainer
"Rainer Eggert" schrieb i
[..]
... und keiner weiss, wer dahinter steckt ?
Uwe Schneider wrote:
> "Rainer Eggert" schrieb i
>
> [..]
>
> ... und keiner weiss, wer dahinter steckt ?
Die Frage sollte vielleicht lauten, das es keiner Wissen soll. Wenn der der
dahinter steckt damit prahlt, dann liefert er den USA damit wieder einen
strategischen Vorteil.
Aber so erschwert er damit die Suche nach den Drahtziehern.
mfg
Rainer
Rainer Eggert wrote:
> Langsam eskaliert es zu ungunsten der Besatzer.
Auch im eigenen Land. Mit Ari Fleischer haben die Ratten
ja bereits begonnen, das sinkende Schiff zu verlassen.
LOL: http://www.siliconcreative.com/cards/playingcards US.pdf
(ziemlich hübsch, vor allem Herz-Dame)
M.
On Wed, 25 Jun 2003 20:58:50 +0200, Mirco Wahab
wrote:
>Gunter Kuhnle wrote:
>> * hans habiger wrote:
>> > Aber "BLiar" liess verlauten : wir brauchen mehr
"Soldaten" um den
>> > Frieden zu sichern. So um die 5000....
>>
>> Was sollen sie sonst machen? Das Kind liegt im Brunnen, und wenn sich
>> die Truppen jetzt zurueckziehen wuerden, waere es wohl noch schlimmer,
>> als es ohnehin schon ist.
>
>Das hast Du richtig erkannt. Es ist die alte Dualität
>zwischen Macht und Ohnmacht eines totalitären Systems.
>
>Die Amerikaner haben die totale Macht, alles zu vernichten,
>was sich ihren Interessen in den Weg stellt -- aber sie sind
>auch total ohnmächtig, irgend etwas Gutes zu tun, was ihren
>Interessen förderlich sein könnte (*).
>
>> Die Briten scheinen bisher ja noch etwas mehr Erfolg gehabt zu
>> haben als die US Truppen, aber sehr angenehm duerfte es auch
>> fuer die nicht werden.
>
>Die Briten haben bei weitem mehr gewagt, mehr versucht, mehr
>unternommen als es die US-Truppen jemals wagen können werden.
>Im Gegensatz zu den Amerikanern sind die Briten nicht geschichts-
>und kulturlos, trotzdem wurden sie in den Sog gerissen und sollten
>sich schleunigst überlegen, einen befriedigenden Deal mit der lo-
>kalen Aristokratie auszuhandeln.
Waren es nicht Britten die mit Schnüffelhunden in Häuser eindrangen
um
nach Waffen zu suchen ? Dies zeugt nicht gerade von grossen
Kenntnissen
vom mittleren Osten. Möchte man die Bevölkerung ärgern, es
wäre kaum
besser zu machen :-)
Grüsse
--
Pieter Wenk /CH-1800 Vevey - Rivièra Vaudoise
These capitalists generally act harmoniously, and in concert, to fleece
the people.
--Abraham Lincoln, 1837
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