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Eichels Logik

Autor: Gerhard (2003-06-30 14:56:50)

Gestern nahm Eichel in der Sendung von Sabine Christiansen Stellung
warum er an der Steuerfreiheit für Nacht- und Feiertagszuschläge
festhält, welcher eigentlich eine Subvention der Arbeitgeber ist.
Es läge daran, dass die Arbeitgeber nicht bereit seien,
die geringeren Nettogehälter durch höhere Zuschläge auszugleichen.

Mit solchen Argumenten werden wir wohl keinen Subventionsabbau
schaffen, dabei wäre dieser wirklich wünschenswert.


"Das Kieler Institut für Weltwirtschaft zeigt, was denkbar ist: Nach einem
vollständigen Subventionsabbau könnte den Berechnungen nach der
Eingangssteuersatz nicht nur auf 15 - wie Eichel lockt -, sondern auf 6
Prozent sinken. Und der Spitzensteuersatz könnte auf 16,9 statt 42 Prozent
gesenkt werden."
aus
http://www.faz.net/s/RubEC1ACFE1EE274C81BCD3621EF555C83C/Doc~E975CC64B32DB4
D359BF798B35B81D691~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Autor: "Tim Westen" (2003-06-30 15:45:54)

Gerhard schrob:

> "Das Kieler Institut für Weltwirtschaft zeigt, was denkbar ist: Nach
> einem vollständigen Subventionsabbau könnte den Berechnungen nach der
> Eingangssteuersatz nicht nur auf 15 - wie Eichel lockt -, sondern auf
> 6 Prozent sinken. Und der Spitzensteuersatz könnte auf 16,9 statt 42
> Prozent gesenkt werden."

Nach einer vollständigen Abschaffung des Staates könnten sämtliche
Steuersätze auf 0 Prozent gesenkt werden.

Tim.

Autor: "Tim Westen" (2003-06-30 15:45:54)




Autor: "Tim Westen" (2003-06-30 15:45:54)

Gerhard schrob:

> "Das Kieler Institut für Weltwirtschaft zeigt, was denkbar ist: Nach
> einem vollständigen Subventionsabbau könnte den Berechnungen nach der
> Eingangssteuersatz nicht nur auf 15 - wie Eichel lockt -, sondern auf
> 6 Prozent sinken. Und der Spitzensteuersatz könnte auf 16,9 statt 42
> Prozent gesenkt werden."

Nach einer vollständigen Abschaffung des Staates könnten sämtliche
Steuersätze auf 0 Prozent gesenkt werden.

Tim.

Autor: Dieter Kiel (2003-06-30 16:59:28)

On Mon, 30 Jun 2003 14:56:50 +0200, Gerhard wrote:

>Gestern nahm Eichel in der Sendung von Sabine Christiansen Stellung
>warum er an der Steuerfreiheit für Nacht- und Feiertagszuschläge
>festhält, welcher eigentlich eine Subvention der Arbeitgeber ist.
>Es läge daran, dass die Arbeitgeber nicht bereit seien,
>die geringeren Nettogehälter durch höhere Zuschläge auszugleichen.
>
>Mit solchen Argumenten werden wir wohl keinen Subventionsabbau
>schaffen, dabei wäre dieser wirklich wünschenswert.

Mit Subventionsabbau sind ja alle einverstanden, vorausgesetzt, sie
sind nicht selbst betroffen.

>"Das Kieler Institut für Weltwirtschaft zeigt, was denkbar ist: Nach einem
>vollständigen Subventionsabbau könnte den Berechnungen nach der
>Eingangssteuersatz nicht nur auf 15 - wie Eichel lockt -, sondern auf 6
>Prozent sinken. Und der Spitzensteuersatz könnte auf 16,9 statt 42 Prozent
>gesenkt werden."
>aus
http://www.faz.net/s/RubEC1ACFE1EE274C81BCD3621EF555C83C/Doc~E975CC64B32DB4D359BF798B35B81D691~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Die Gesamtbelastung ist wichtiger als die Steuersätze, bei denen sich
Deutschland bei durchschnitllich etwas über 20% im Mittelfeld in der
EU befindet. Darüber waren sich die Diskussionspartner auch einig.

Mir ist bisher nicht klar geworden, warum die Kilometerpauschalen zu
den Subventionen gezählt werden, da sie ja Werbungskosten sind.
In Betrieben dürften die Kosten für Kraftfahrzeuge ja auch die zu
versteuernde Summe mindern und werden nicht als Subvention angesehen.

Autor: Gerhard (2003-06-30 18:20:28)

Dieter Kiel wrote in
news:1dj0gv0q013ep2emjmt2mphtevpbe9i2ap@4ax.com:


> Mir ist bisher nicht klar geworden, warum die Kilometerpauschalen zu
> den Subventionen gezählt werden, da sie ja Werbungskosten sind.

Sehe ich ebenso. Übrigens, wenn wir Eichels Logik anwenden, dann
können wird diese auch nicht kürzen, denn die Arbeitgeber
sind nicht bereit diese Fahrtkosten zu übernehmen.

Autor: Gerhard (2003-06-30 18:49:22)

Harald Müssig wrote in news:3F00722D.4000605@babastar.de:


> Genau! Was macht ein Pendler, der in der Stadt relativ gut verdient ,
> dafuer aber weit fahren muss, wenn die Fahrtkosten immer teuerer werden?

Und was macht ein Arbeitnehmer, der in einer Kleinstadt ein Reihenhaus
gekauft hat, wenn sein Arbeitgeber, der einzige größere in der Region,
pleite macht? Sein Häuschen ist dann nur zu einem Spottpreis verkäuflich.

Autor: "Franz Glaser (NLx300)" (2003-06-30 19:29:13)

Harald Müssig schrieb:
>
> Als Gegenfinanzierung schwebt mir vor:
> Streichung der Abzugsfaehigkeit saemtlicher Firmen-PKW´s, die keine
> Vertreterfahrzeuge sind.

Ach büttäää, Autos für Servicetechniker und Monteure solltest du
aber auch noch durchgehen lassen.

Bütttääää!!!

Sonst laß ich dich als Experten nicht durchgehen, nur als Sozi.
--
Franz Glaser MEG Glasau 3 A-4191 Vorderweissenbach
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Autor: "Michael Möhring" (2003-06-30 19:33:23)

Tim Westen schrieb

> Nach einer vollständigen Abschaffung des Staates könnten sämtliche
> Steuersätze auf 0 Prozent gesenkt werden.

Dann haben wir aber keinen mehr, über den wir meckern können. Wie
langweilig.

Gruß
Michael

Autor: Dieter Kiel (2003-06-30 19:48:15)

On Mon, 30 Jun 2003 19:29:13 +0200, "Franz Glaser (NLx300)"
wrote:

>> Als Gegenfinanzierung schwebt mir vor:
>> Streichung der Abzugsfaehigkeit saemtlicher Firmen-PKW´s, die keine
>> Vertreterfahrzeuge sind.
>
>Ach büttäää, Autos für Servicetechniker und Monteure solltest du
>aber auch noch durchgehen lassen.

Das sind alles Subventionen, auch bei den Vertretern.
Der Schwejk würde das sofort verstehen.

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