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LOL Antisemitismus

Autor: Alexander Mueller (2003-06-29 23:49:06)

Hi

Es ist ja ein offenes Geheimnis, dass der von allen Seiten bedrohte
Zwergstaat Israel emsig an Massenvernichtungswaffen atomarer und
chemischer Natur bastelt und sich schon ein beachtliches Arsenal mit
Duldung der Weltpolizei zusammengeschustert hat.
http://www.fas.org/nuke/guide/israel/nuke/
http://216.26.163.62/2002/ss israel 07 04.html
http://www.rense.com/general35/buttons.htm
Nun hat die BBC darüber berichtet und dreimal darf man raten, wie die
Reaktion aus Isreal lautet:
Genau! Wer unschöne Wahrheiten über uns berichtet, ist ein
ANITISEMIT. Dumm wie Brot, aber die gängige Argumentationsstrategie
im nationalistischen Israel.
Dergleichen durfte man zB auch im Fall der ermordeten Friedens-
aktivistin Rachel Corrie bestaunen. Nachdem sie von einem Catarpillar
getötet wurde, behauptet die IDF zunächst, es handle sich um einen Unfall
nachher wurde ein Märchen aus dem Ärmel geschüttelt, wonach sie einen
"Geheimtunnel zum Waffenschmuggel" geschützt hätte und ihre mutwillige
Tötung nach israelischer Lesart völlig rechtens sei
(Nach dieser Lesart ist die Ausrottung allen Lebens rechtens, was den
heiligen Gottesstaat gefährden könnte)
Lüge und Propaganda wie zu Göbbels Zeiten.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,255172,00.html
http://melanine.org/gaza.html
http://www.scoop.co.nz/mason/stories/HL0303/S00153.htm
http://www.womenandlife.org/WLOE-de/information/frieden/dpalis.html
http://electronicintifada.net/v2/article1651.shtml



--
Gruesse aus Wuppertal,
Alex

Autor: "Nima Rezai" (2003-06-30 17:26:53)

die menschheit wird den tag bedauern, an dem dieser staat aus einem meer von
lügen, propaganda und mythenweben gehoben wurde.
wer einen kleinen einblick aus israelischen quellen haben möchte:
Shlaim und Rogan "The War for Palestine"
Ilan Pappe: "The making of the 1948 war"
Tom Segev: "The first Israelis"
Nima

Alexander Mueller wrote:
> Hi
>
> Es ist ja ein offenes Geheimnis, dass der von allen Seiten bedrohte
> Zwergstaat Israel emsig an Massenvernichtungswaffen atomarer und
> chemischer Natur bastelt und sich schon ein beachtliches Arsenal mit
> Duldung der Weltpolizei zusammengeschustert hat.
> http://www.fas.org/nuke/guide/israel/nuke/
> http://216.26.163.62/2002/ss israel 07 04.html
> http://www.rense.com/general35/buttons.htm
> Nun hat die BBC darüber berichtet und dreimal darf man raten, wie die
> Reaktion aus Isreal lautet:
> Genau! Wer unschöne Wahrheiten über uns berichtet, ist ein
> ANITISEMIT. Dumm wie Brot, aber die gängige Argumentationsstrategie
> im nationalistischen Israel.
> Dergleichen durfte man zB auch im Fall der ermordeten Friedens-
> aktivistin Rachel Corrie bestaunen. Nachdem sie von einem Catarpillar
> getötet wurde, behauptet die IDF zunächst, es handle sich um einen
> Unfall nachher wurde ein Märchen aus dem Ärmel geschüttelt, wonach
> sie einen "Geheimtunnel zum Waffenschmuggel" geschützt hätte und ihre
> mutwillige Tötung nach israelischer Lesart völlig rechtens sei
> (Nach dieser Lesart ist die Ausrottung allen Lebens rechtens, was den
> heiligen Gottesstaat gefährden könnte)
> Lüge und Propaganda wie zu Göbbels Zeiten.
>
> http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,255172,00.html
> http://melanine.org/gaza.html
> http://www.scoop.co.nz/mason/stories/HL0303/S00153.htm
> http://www.womenandlife.org/WLOE-de/information/frieden/dpalis.html
> http://electronicintifada.net/v2/article1651.shtml

Autor: "Nima Rezai" (2003-06-30 17:26:53)




Autor: "Nima Rezai" (2003-06-30 17:26:53)

die menschheit wird den tag bedauern, an dem dieser staat aus einem meer von
lügen, propaganda und mythenweben gehoben wurde.
wer einen kleinen einblick aus israelischen quellen haben möchte:
Shlaim und Rogan "The War for Palestine"
Ilan Pappe: "The making of the 1948 war"
Tom Segev: "The first Israelis"
Nima

Alexander Mueller wrote:
> Hi
>
> Es ist ja ein offenes Geheimnis, dass der von allen Seiten bedrohte
> Zwergstaat Israel emsig an Massenvernichtungswaffen atomarer und
> chemischer Natur bastelt und sich schon ein beachtliches Arsenal mit
> Duldung der Weltpolizei zusammengeschustert hat.
> http://www.fas.org/nuke/guide/israel/nuke/
> http://216.26.163.62/2002/ss israel 07 04.html
> http://www.rense.com/general35/buttons.htm
> Nun hat die BBC darüber berichtet und dreimal darf man raten, wie die
> Reaktion aus Isreal lautet:
> Genau! Wer unschöne Wahrheiten über uns berichtet, ist ein
> ANITISEMIT. Dumm wie Brot, aber die gängige Argumentationsstrategie
> im nationalistischen Israel.
> Dergleichen durfte man zB auch im Fall der ermordeten Friedens-
> aktivistin Rachel Corrie bestaunen. Nachdem sie von einem Catarpillar
> getötet wurde, behauptet die IDF zunächst, es handle sich um einen
> Unfall nachher wurde ein Märchen aus dem Ärmel geschüttelt, wonach
> sie einen "Geheimtunnel zum Waffenschmuggel" geschützt hätte und ihre
> mutwillige Tötung nach israelischer Lesart völlig rechtens sei
> (Nach dieser Lesart ist die Ausrottung allen Lebens rechtens, was den
> heiligen Gottesstaat gefährden könnte)
> Lüge und Propaganda wie zu Göbbels Zeiten.
>
> http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,255172,00.html
> http://melanine.org/gaza.html
> http://www.scoop.co.nz/mason/stories/HL0303/S00153.htm
> http://www.womenandlife.org/WLOE-de/information/frieden/dpalis.html
> http://electronicintifada.net/v2/article1651.shtml

Autor: "Peer J. Knoerich" (2003-07-01 01:15:57)

Nima Rezai wrote:
> die menschheit wird den tag bedauern, an dem dieser staat aus einem
> meer von lügen, propaganda und mythenweben gehoben wurde.

du sprichtst von der brd, richtig?

peer

Autor: "Nima Rezai" (2003-07-01 11:45:14)

Peer J. Knoerich wrote:
> Nima Rezai wrote:
>> die menschheit wird den tag bedauern, an dem dieser staat aus einem
>> meer von lügen, propaganda und mythenweben gehoben wurde.
>
> du sprichtst von der brd, richtig?

nein, keineswegs, ich spreche von jenem staat, dessen ganze identität und
geschichte auf bergen von mythen und wohlwollenden lügen beruht: Israel.

Gut, daß aufrichtige israelische Historiker vom Schlage eines Simcha
Flappan, Benny Morris, Pappe´ oder Avi Shlaim die "Fabrik der Lügen"
(Flappan) bloßgestellt haben.

Nima

Autor: Mirco Wahab (2003-07-01 11:59:59)

Nima Rezai wrote:
> Peer J. Knoerich wrote:
> > du sprichtst von der brd, richtig?
>
> nein, keineswegs, ich spreche von jenem staat, dessen ganze identität und
> geschichte auf bergen von mythen und wohlwollenden lügen beruht: Israel.

Warte, wenn Palästina wieder zum Irak gehört:

http://www.spiegel.de/img/0,1020,275349,00.jpg

wie es früher war, als alles seine Ordnung hatte ;-)

M.


PS.: was ist im Iran los? Lagebericht? Grund zur Beunruhigung?

Autor: m.blumentritt@cl-hh.comlink.de (Martin Blumentritt) (2003-07-01 00:00:00)

Es begab sich am 01.07.03, als der/die ehrenwerte Nima
(Nima@ngi.de) um 11:45 in /de/soc/politik/misc
zum Thema "Re: LOL Antisemitismus" eine Mail gebar:

>> du sprichtst von der brd, richtig?

> nein, keineswegs, ich spreche von jenem staat, dessen ganze identitaet und
> geschichte auf bergen von mythen und wohlwollenden luegen beruht: Israel.

> Gut, dass aufrichtige israelische Historiker vom Schlage eines Simcha
> Flappan, Benny Morris, Pappe oder Avi Shlaim die "Fabrik der Luegen"
> (Flappan) blossgestellt haben.

Benney Morris?

Benny Morris

Frieden? Keine Chance

Benny Morris war einst der radikale israelische Historiker,
der sein Land zur Konfrontation mit seiner Rolle bei der
Verdraengung von Hunderttausenden Palaestinensern zwang. Spaeter
sass er im Gefaengnis, weil er den Militaerdienst in der West
Bank verweigerte. Aber nun hat er seinen Ton geaendert. Mit
der Intensivierung des Gewaltkreislaufes fuehrt er einen
bissigen Angriff auf den "unverbesserlichen Luegner" Yassir
Arafat - und erklaert, warum er glaubt, dass eine friedliche
Koexistenz unmoeglich ist.

Das Geruecht, ich sei einer Gehirntransplantation unterzogen worden,
ist (so weit ich mich entsinne) unbegruendet - oder zumindest
voreilig. Mein Denken ueber die gegenwaertige Krise in Nahost und deren
Protagonisten hat sich jedoch in den vergangenen zwei Jahren
tatsaechlich radikal geaendert.

Ich denke, ich fuehle mich ein bisschen wie einer dieser westlichen
Mitlaeufer, die 1956 beim gewaltsamen Einrollen der russischen Panzer
in Budapest ein boeses Erwachen hatten. Als ich 1993 mit der Arbeit an
"Righteous Victims" begann - der ueberarbeiteten Geschichte zum
zionistisch-arabischen Konflikt, vom Jahr 1881 bis in die Gegenwart -
war ich bezueglich der Aussichten auf einen Frieden in Nahost
vorsichtig optimistisch. Ich war nie ein hemmungsloser Optimist und
meine stufenweisen Studien in der Mitte der 90er Jahre ueber die
Geschichte der palaestinensisch-zionistischen Beziehungen vor 1948
machten mir die Tiefe und Weite der Probleme und Antagonismen klar.

Aber wenigstens die Israelis und Palaestinenser sprachen ueber Frieden;
sie stimmten gegenseitiger Anerkennung zu; und sie hatten die
Oslo-Vereinbarungen unterzeichnet, ein erster Schritt, der den
stufenweisen Rueckzug der Israelis aus den besetzten Gebieten
versprach, die Entstehung eines palaestinensischen Staates und einen
Friedensvertrag zwischen beiden Voelkern. Es schien, dass die
Palaestinenser ihren jahrzehntelangen Traum und das Ziel, den
juedischen Staat zu zerstoeren und zur Seite zu schieben, aufgegeben
hatten; und die Israelis hatten ihren Traum eines "Gross-Israel" vom
Mittelmeer bis zum Jordan aufgegeben. Und durch die Zentralitaet der
palaestinensisch-israelischen Beziehungen im arabisch-israelischen
Konflikt schien ein endgueltiger und umfassender Friedensvertrag
zwischen Israel und all seinen arabischen Nachbarn erreichbar zu
sein. Zu der Zeit jedoch, als ich das Buch fertig gestellt hatte, war
mein verhaltener Optimismus ernsthaften Zweifeln gewichen - und
innerhalb eines Jahres in einen grossen Pessimismus zerfallen. Ein
Grund dafuer war die syrische Ablehnung des Handels, den die
Premierminister Jitzchak Rabin und Shimon Peres von 1993-96 und Ehud
Barak von 1999-2000 angeboten hatten.

Dieser hatte den israelischen Rueckzug von den Golanhoehen im Gegenzug
fuer einen vollentwickelten bilateralen Friedensvertrag
eingeschlossen. Es kam zum Vorschein, dass der Grund fuer die
Zurueckhaltung Praesident Hafez Assads und seines Sohnes und
Nachfolgers Bashar Assad nicht die Haarspaltereien ueber hier und dort
ein paar hundert Yards Land waren, sondern dass eine grundsaetzliche
Verweigerung vorliegt, Frieden mit dem juedischen Staat zu schliessen.
Was am Ende zaehlte war die Anwesenheit eines Bildes an der Wand von
Assads Buero. Dieses Bild stellte ein Portraet Saladins dar, des
legendaeren kurdisch-moslemischen Kriegers, der im 12. Jahrhundert die
Kreuzfahrer besiegt hatte, die von den Arabern haeufig mit den
Zionisten verglichen werden. Ich kann den Vater direkt vor mir sehen,
wie er auf seinem Sterbebett liegt und seinem Sohn sagt: "Was du auch
tust, schliesse niemals Frieden mit den Juden; sie werden genauso
verschwinden wie die Kreuzfahrer verschwunden sind." Aber der
Hauptgrund, der meinen Pessimismus hervorgebracht und kristallisiert
hat, ist die Person Yassir Arafats, der die palaestinensisch-nationale
Bewegung seit den spaeten 60er Jahren des 20. Jahrhunderts fuehrt.
Aufgrund der Oslovereinbarungen regiert er ueber die Staedte in der
Westbank (Hebron, Bethlehem, Ramallah, Nablus, Jenin, Tulkarm und
Kalkilya) und deren Umgebungen und ueber den Hauptteil des
Gazastreifens. Arafat ist das Symbol der Bewegung.

Er spiegelt exakt die Miseren seines Volkes und dessen kollektive
Sehnsucht wider. Leider hat er sich als wuerdiger Nachfolger von Haj
Muhammad Amin al Husseini, dem Mufti von Jerusalem, erwiesen, der die
Palaestinenser in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts in ihrem
erfolglosen Widerstand gegen die britische Mandatsherrschaft fuehrte
und in den 40er Jahren in ihrem (erneut erfolglosen) Versuch, die
Gruendung des juedischen Staates im Jahre 1948 zu verhindern. Das
Ergebnis dieses Versuches war die katastrophale Niederlage und die
Schaffung des palaestinensischen Fluechtlingsproblems. Husseini war
unversoehnlich und inkompetent (eine gefaehrliche Mischung) - aber auch
ein Betrueger und Luegner. Niemand hat ihm vertraut, weder seine
arabischen Kollegen, noch die Briten, noch die Zionisten. Ueberdies
hinaus war Husseini die Verkoerperung der Ablehnung - einer Ablehnung
jeglicher Kompromisse mit der zionistischen Bewegung. Er hat zwei
internationale Vorschlaege zur Aufteilung des Landes in juedische und
arabische Gebiete abgelehnt: den der britischen Peel-Kommission im
Jahr 1937 und den der UN-Generalversammlung im November 1947. Die
Jahre dazwischen (1941-45) verbrachte er in Berlin, wo er fuer das
Aussenministerium der Nazis arbeitete und bosnische Moslems fuer die
Wehrmacht rekrutierte. Abba Eban, Israels legendaerer Aussenminister,
witzelte einmal darueber, dass die Palaestinenser niemals eine
Gelegenheit versaeumt haetten, eine Gelegenheit zu versaeumen. Aber
niemand kann ihnen vorwerfen, sie seien nicht bestaendig.

Nach Husseini kam Arafat, ein weiterer unversoehnlicher Nationalist
und unverbesserlicher Luegner, dem kein Araber, Israeli oder
Amerikaner traut (wenn es auch scheint, dass es viele Europaeer gibt,
die das tun). In den Jahren 1978-79 versaeumte er, dem
israelisch-aegyptischen Rahmenprogramm in Camp David beizutreten, was
bereits vor einem Jahrzehnt zu einem palaestinensischen Staat haette
fuehren koennen. Im Juli 2000 drehte Arafat dem Osloprozess den Ruecken
und lehnte einen weiteren historischen Kompromiss ab, der ihm von
Barak in Camp David angeboten wurde und anschliessend von Praesident
Bill Clinton (unterstuetzt von Barak) im Dezember nachgebessert wurde.
Stattdessen griffen die Palaestinenser im September zu den Waffen und
begannen den gegenwaertigen Minikrieg bzw. die Intifada, die bisher
etwa 790 arabische und 270 israelische Tote hervorgebracht hat, und
ausserdem einen tiefen Hass auf beiden Seiten, der so weit geht, dass
die Idee eines territorialen-politischen Kompromisses ein Wunschtraum
zu bleiben scheint. Die Palaestinenser und ihre Sympathisanten
haben Praesident Clinton und den Israelis die Schuld gegeben fuer das,
was passiert ist: die taeglichen Demuetigungen und Einschraenkungen, die
die andauernde israelische Halb-Besatzung mit sich bringt; der
schlaue und dennoch durchschaubare Hemmschuh Benyamin Netanyahu in
den Jahren 1996-99; Baraks fortdauernde Expansion des Siedlungsbaus
in den besetzten Gebieten und sein hochnaesiges Verhalten gegenueber
Arafat; und Clintons Beharren auf den Camp David Gipfel, trotz
palaestinensischer Proteste, sie seien noch nicht dazu bereit.

Aber dies alles ist in Wirklichkeit nebensaechlich: Barak, ein
ernsthafter und couragierter Fuehrer, machte Arafat ein vernuenftiges
Friedensangebot, das den israelischen Rueckzug aus 85-91% der
Westbank-Gebiete und aus 100% des Gazastreifens einschloss. Ausserdem
die Umverlegung der meisten Siedlungen, palaestinensische Oberhoheit
ueber die arabischen Viertel von Ostjerusalem und die Gruendung eines
palaestinensischen Staates. Was den Tempelberg (Haram ash-Sharif) in
Jerusalems Altstadt angeht, so schlug Barak ein
israelisch-palaestinensisches Kondominat vor oder eine Kontrolle durch
den UN-Sicherheitsrat oder "goettliche Oberhoheit", die in der Praxis
eine arabische Kontrolle bedeutete. Bezueglich der palaestinensischen
Fluechtlinge bot Barak eine symbolische Rueckkehr nach Israel an und
zusaetzlich enorme Entschaedigungszahlungen, die die Eingliederung in
den arabischen Staaten und im zukuenftigen palaestinensischen Staat
erleichtern sollten. Arafat wies das Angebot zurueck, bestand auf
einem 100%igen israelischen Rueckzug aus den Territorien, alleiniger
palaestinensischer Herrschaft ueber den Tempelberg und auf das
"Rueckkehrrecht" der Fluechtlinge in israelisches Eigentum.

Anstatt weiter zu verhandeln initiierten die Palaestinenser die
Intifada, wobei der agile Arafat sowohl den Tiger ritt wie auch die
Faeden hinter der Buehne zog. Clinton (und Barak) reagierten darauf,
indem sie die vorherige Prozentzahl der Westbank-Gebiete auf 94-96%
anhoben (inklusive territorialem Ausgleich durch israelisches
Eigentum) und die Oberhoheit ueber die Oberflaeche des Tempelberges
anboten, inklusive einer Art von israelischer Kontrolle ueber das
Gebiet unter der Oberflaeche, wo die Palaestinenser bereits
Ausgrabungen ohne qualifizierte archaeologische Beaufsichtigung
durchgefuehrt haben. Wieder lehnten die Palaestinenser die Vorschlaege
ab und beharrten auf alleiniger palaestinensischer Oberhoheit ueber den
Tempelberg. (Dies ist sicher eine unberechtigte Forderung: nach allem
sind der Tempelberg und die Reste des Tempels das wichtigste
historische und religioese Symbol und die wichtigste Sehenswuerdigkeit
fuer das juedische Volk. Es ist wichtig zu erwaehnen, dass "Jerusalem"
oder die arabischen Varianten dieses Wortes nicht ein einziges Mal im
Koran vorkommen.)

Seit diesen Ablehnungen - die direkt zu Baraks politischer Niederlage
und zur Premierminister-Wahl des Hardliners Ariel Sharon fuehrten -
liegen sich die Israelis und Palaestinenser in den Haaren und die
Halb-Besatzung geht weiter. Die Intifada ist eine seltsame und
traurige Art von Krieg. Der Underdog, der den Frieden zurueckwies,
spielt sowohl die Rolle des Aggressors wie auch die des Opfers,
letztere dann, wenn westliche Fernsehkameras laufen. Der Halbbesatzer
mit seiner riesigen, jedoch weitgehend nutzlosen Armee, reagiert
lediglich, normalerweise mit grosser Zurueckhaltung. Ihm sind durch
die Moral der internationalen Politik Fesseln angelegt, die ihn in
seinen Aktionen hindern. Und bei CNN verliert er an Ansehen, denn das
Bombardieren von leeren Polizeigebaeuden aus F16-Fliegern erscheint
weitaus brutaler als palaestinensische Selbstmordattentaeter, die 10
bis 20 israelische Zivilisten mit in den Tod reissen. Die
palaestinensische Autonomiebehoerde (PA) entpuppt sich als virtuelles
Koenigreich der Verlogenheit, in dem jeder Beamte, von Praesident
Arafat abwaerts, seine Tage mit dem Weitergeben von Luegenserien an
westliche Journalisten verbringt.

Die Reporter schenken den Luegen gewohnheitsmaessig mindestens so viel
- wenn nicht mehr - Glauben wie dem, was sie von ehrlichen oder
zumindest weit weniger falschen Aussagen von israelischen Offiziellen
hoeren. An einem Tag beschuldigt Arafat die israelischen
Verteidigungsstreitkraefte (IDF), sie benutzen Uranium-geladene Bomben
gegen palaestinensische Zivilisten. Am naechsten Tag ist es Giftgas.
Dann verschwinden die Anklagen einfach - aus Mangel an Bestaetigung
von unabhaengiger Seite - und die Palaestinenser gehen zur naechsten
Luege ueber und zieren damit erneut die Titelseiten in westlichen und
arabischen Zeitungen. Taeglich beklagen palaestinensische Offizielle
israelische "Massaker" an und "Bombardierungen" von palaestinensischen
Zivilisten - obwohl es tatsaechlich keine Massaker gegeben hat und die
Bombardierungen unveraendert leeren PA-Gebaeuden gegolten haben. Die
einzigen Zivilisten, die absichtlich in grossen Mengen anvisiert und
getoetet werden, sind Israelis - von palaestinensischen
Selbstmordattentaetern werden sie tatsaechlich massakriert. Als
Reaktion haben die Armee und der Shin Bet (der israelische
Geheimdienst) versucht, die Schuldigen zu treffen, indem sie
"gezielte Toetungen" an Bombenherstellern, Terroristen und deren
Auftraggebern vornahmen.

Fuer mich ist das eine in hohem Masse moralische Form der Vergeltung,
der Abschreckung und der Vorbeugung: Dies sind (barbarische)
"Soldaten" in einem Mini-Krieg und als solche sind sie legitime
militaerische Ziele. Wuerden es die Kritiker vorziehen, dass Israel in
der Art eines Selbstmordanschlages wie in Tel Aviv reagiert?
Palaestinensische Fuehrer loben die Selbstmordattentaeter
gewohnheitsmaessig als nationale Helden. In einer kuerzlich
erschienenen Serie von Artikeln lobten palaestinensische Journalisten,
Politiker und Geistliche Wafa Idris, eine Selbstmordattentaeterin, die
ihre Ladung in der Jaffa-Strasse, eine von Jerusalems Hauptstrassen,
detonieren liess und dabei einen 81-jaehrigen Mann toetete und etwa 100
Menschen verletzte. Unmittelbar darauf folgte eine kontroverse
Debatte - nicht ueber die Moral oder die politische Wirksamkeit dieser
Tat, sondern darueber, ob der Islam Frauen erlaubt, solch eine Rolle
zu spielen. Anstatt genaustens ueber die israelischen Friedensangebote
informiert zu werden, werden die Palaestinenser durch die von der PA
kontrollierten Medien von einer pausenlosen Flut anti-israelischer
Hetze und Luegen ueberschwemmt. Arafat hat aus der Methode, dem
westlichen Publikum das eine und seiner palaestinensischen Waehlerschar
genau das andere zu erzaehlen, eine Kunst gemacht. Kuerzlich hat er
begonnen, vor arabischem Publikum den Ausdruck "die zionistische
Armee" (anstatt IDF) zu gebrauchen. Dies ist ein Rueckfall in die 50er
und 60er Jahre des 20. Jahrhunderts, als die arabischen Fuehrer
gewohnheitsmaessig vom "zionistischen Wesen" sprachen anstatt "Israel"
zu sagen. Sie waren der Meinung, dass der Ausdruck "Israel" eine Form
der Anerkennung des juedischen Staates und dessen Legitimitaet
implizieren wuerde.

Letztlich ist die Frage der Legitimitaet - anscheinend durch den
israelisch-aegyptischen und israelisch-jordanischen Friedensvertrag
entschaerft - die Wurzel der gegenwaertigen israelischen Verzweiflung
und der Grund fuer meine eigene "Bekehrung". Ueber Jahrzehnte hinweg
haben israelische Fuehrer - besonders Golda MeÆir im Jahr 1969 - die
Existenz eines "palaestinensischen Volkes" und die Legitimitaet des
palaestinensischen Verlangens nach Souveraenitaet geleugnet. Doch in den
30er und 40er Jahren des 20. Jahrhunderts hatte die zionistische
Bewegung zugestimmt, ihren Traum nach einem "Gross-Israel" aufzugeben
und Palaestina mit den Arabern zu teilen. In den 90er Jahren des 20.
Jahrhunderts ging die Bewegung noch weiter - sie stimmte einer
weiteren Teilung zu und ausserdem der Anerkennung der Existenz des
palaestinensischen Volkes und als Partner der Teilung. Leider hat die
palaestinensische Nationalbewegung von Anfang an die Legitimitaet der
zionistischen Bewegung geleugnet und hielt an der Vision eines
"Gross-Palaestina" fest. Damit meinte sie, dass das ganze Gebiet von
Palaestina von moslemischen Arabern bevoelkert und der Staat von
Arabern kontrolliert werden sollte, vielleicht mit ein paar Juden
dazwischen, denen es erlaubt sein sollte, als religioese Minderheit
dort zu bleiben. Von 1988-93 gab es einen kurzen Ausschlag auf der
bis dahin gleichmaessigen graphischen Darstellung: Arafat und die
palaestinensische Befreiungsorganisation (PLO) schienen sich mit dem
Gedanken an einen Kompromiss abzufinden. Doch seit dem Jahr 2000
geriet die dominante Vision eines "Gross-Palaestina" wieder ins
Blickfeld. (Und man fragt sich, ob die Bilder von 1988-1993 nicht
simple diplomatische Fata Morganen waren.) Die palaestinensische
Fuehrung - und mit ihr die meisten Palaestinenser - leugnet Israels
Existenzrecht, leugnet, dass Zionismus ein berechtigtes Unternehmen
war/ist. (Ich muss selbst noch einen friedlich gesinnten
palaestinensischen Fuehrer sehen, wie beispielsweise Sari Nusseibeh
einer zu sein scheint, der aufsteht und sagt: "Zionismus ist, genauso
wie unsere eigene, eine legitime nationale Befreiungsbewegung. Und
die Juden haben den gleichen berechtigten Anspruch auf Palaestina wie
wir.") Israel kann existieren und ist im Moment zu maechtig, um
vernichtet zu werden; man kann seine Realitaet anerkennen. Aber
Legitimitaet moechte man Israel nicht bieten. Daher kommt auch Arafats
wiederholtes Leugnen in den letzten Monaten, dass es irgendeine
Verbindung zwischen dem juedischen Volk und dem Tempelberg und - bei
Ausweitung dieses Gedankens - zwischen dem juedischen Volk und dem
Land Israel/Palaestina gibt. "Welcher Tempel?" fragt Arafat. Die Juden
sind einfach Raeuber, die aus Europa kamen und aus unerfindlichen
Gruenden beschlossen haben, Palaestina zu stehlen und die Palaestinenser
abzuschieben. Er weigert sich, die Geschichte und Realitaet der
3000-Jahre alten juedischen Verbindung zum Land Israel anzuerkennen.
Auf einer symbolischen Ebene ist der Tempelberg ein entscheidendes
Thema. Aber praktisch gesehen ist das eigentliche Thema und der wahre
Lackmus-Test der palaestinensischen Absichten das Schicksal der
Fluechtlinge. Diese umfassen eine Zahl von 3,5 bis 4 Millionen,
einschliesslich derjenigen, die im Krieg von 1948 geflohen sind oder
vertrieben wurden und denen genauso wenig wie ihren Nachfahren
erlaubt wurde, wieder in ihre Haeuser nach Israel zurueckzukehren.

Die Mitte der 80er Jahre des 20. Jahrhunderts verbrachte ich damit,
zu untersuchen, was zur Schaffung des Fluechtlingsproblems fuehrte.
1988 veroeffentlichte ich diese Untersuchungen in einem Buch mit dem
Titel "Die Geburt des palaestinensischen Fluechtlingsproblems in den
Jahren 1947-1949". Meine Schlussfolgerung, die viele Israelis
veraergerte und die zionistische Geschichtsschreibung unterminierte,
war diejenige, dass die meisten Fluechtlinge ein Produkt der
zionistischen militaerischen Aktionen waren und - in geringerem Masse
- ein Produkt der israelischen Vertreibungsbefehle und ein Produkt
des Draengens oder der Befehle der lokalen arabischen Fuehrer,
fortzugehen. Kritiker Israels hielten sich spaeter an diesen
Ergebnissen, die Israels Verantwortung hervorheben, fest und
ignorierten dabei die Tatsache, dass das Problem eine direkte
Konsequenz des Krieges war, den die Palaestinenser und die arabischen
Staaten in deren Gefolge, begonnen hatten. Und manche erwaehnten, dass
ich in meinen abschliessenden Bemerkungen erklaert haette, dass die
Schaffung des Problems durch das zionistische Ziel der Gruendung eines
juedischen Staates in einem Land, das groesstenteils von Arabern
bevoelkert war und durch den arabischen Widerstand gegenueber dem
zionistischen Unternehmen "beinahe zwangslaeufig" gewesen sei. Die
Fluechtlinge waren das zwangslaeufige Nebenprodukt des Versuches, die
Quadratur des Kreises vorzunehmen. Doch egal wie meine Ergebnisse
aussahen - es ist jetzt 50 Jahre spaeter und Israel existiert. Wie
jedes Volk so verdienen auch die Juden einen Staat und der
Gerechtigkeit wird nicht damit gedient, dass man die Juden ins Meer
wirft. Und wenn den Fluechtlingen erlaubt wird zurueckzukommen, so wird
es ein fuerchterliches Chaos und am Ende keinen Staat Israel mehr
geben. Israel ist gegenwaertig von 5 Millionen Juden und mehr als 1
Millionen Arabern bevoelkert. (Die Araber sind eine zunehmend
lautstarke, pro-palaestinensische, irredentistische Zeitbombe.) Wenn
die Fluechtlinge zurueckkehren wird ein nicht lebensfaehiges
binationales Wesen entstehen. Dadurch dass die Araber wesentlich
hoehere Geburtsraten haben, wird Israel schnell aufhoeren, ein
juedischer Staat zu sein. Fuegt man die Araber der West Bank und des
Gazastreifens hinzu, so hat man beinahe sofort einen arabischen Staat
mit einer juedischen Minderheit zwischen dem Mittelmeer und dem
Jordan. Juden lebten vom 7. Jahrhundert an als Minoritaeten in
moslemischen Laendern und machten dort - entgegen arabischer Propaganda
- keine guten Erfahrungen. Sie waren immer Zweite-Klasse-Buerger und
wurden als Unglaeubige diskriminiert; sie wurden oft verfolgt und
nicht nur gelegentlich ermordet. Ueber die Jahrhunderte hinweg gab es
gewaltige Pogrome. Zuletzt ermordete der arabische Mob in den 40er
Jahren des 20. Jahrhunderts Hunderte von Juden in Bagdad und Hunderte
mehr in Libyen, Aegypten und Marokko. Die Juden wurden in den 50er und
60er Jahren des 20. Jahrhunderts aus den arabischen Laendern
ausgewiesen oder sie flohen. Es gibt keinen Grund zu glauben, dass
Juden (wieder) als Minoritaet in einem (palaestinensischen) arabischen
Staat leben moechten, besonders dann nicht, wenn man die tragische
Geschichte der juedisch-palaestinensischen Beziehungen betrachtet.

Die Juden werden entweder in den Westen ausgewiesen oder sie
emigrieren dorthin. Die Ablehnung des Friedensangebots von Barak und
Clinton von Juli bis Dezember 2000 durch die palaestinensische
Fuehrung, der Beginn der Intifada und die immer gegenwaertige
Forderung, dass Israel das "Rueckkehrrecht" akzeptieren soll haben
mich ueberzeugt, dass die Palaestinenser, zumindest diejenigen dieser
Generation, keinen Frieden wollen: sie wollen auch nicht das Ende der
Besatzung, denn dieses wurde ihnen von Juli bis Dezember 2000
angeboten, doch sie wiesen den Handel zurueck. Sie wollen ganz
Palaestina und darin so wenig Juden wie moeglich. Das Recht auf
Rueckkehr ist der Keil, mit dem man den juedischen Staat aufbrechen
moechte. Die Demographie - die wesentlich hoehere Geburtsrate unter den
Arabern - wird mit der Zeit den Rest besorgen, wenn es iranische oder
irakische Nuklearwaffen nicht vorher tun. Verstehen Sie mich nicht
falsch. Ich bin fuer einen israelischen Rueckzug aus den Territorien -
die Halbbesatzung ist unehrenhaft und unmoralisch und befremdet
Israels Freunde im Ausland - als Teil eines bilateralen
Friedensabkommens; und wenn ein Abkommen nicht zu erreichen ist, bin
ich fuer einen einseitigen Rueckzug in strategisch vertretbare Grenzen.
Tatsaechlich war ich 1988 fuer einige Zeit im Militaergefaengnis, weil
ich den Dienst in der West-Bank-Stadt Nablus verweigerte. Aber ich
glaube nicht, dass der sich ergebende Status quo lange ueberleben
wird. Die Palaestinenser - entweder die PA selbst oder verschiedene
bewaffnete Gruppen, denen die PA bei ihrem Tun zusieht - werden
fortfahren Israel mit Katyusha-Raketen und Selbstmordattentaetern zu
drangsalieren, und zwar ueber neu gezogene Grenzen hinweg, ob man sich
ueber diese geeinigt oder ob man sie selbst gezogen hat. Letzten Endes
werden die Palaestinenser Israel zwingen, die West Bank und den
Gazastreifen zurueckzuerobern und damit werden sie den Nahen Osten
wahrscheinlich in eine neue, ausgedehnte Konfrontation stuerzen.

Ich glaube nicht, dass Arafat und seine Kollegen Frieden meinen oder
wollen - nur ein stufenweises Aufteilen des juedischen Staates - und
ich glaube nicht, dass eine permanente Zwei-Staaten-Loesung in
Erscheinung treten wird. Ich glaube nicht, dass Arafat
konstitutionell faehig ist, einer Loesung, in der die Palaestinenser 22
bis 25% des Landes (einen West-Bank-Staat) und die Israelis die
verbleibenden 75 bis 78% des Landes bekommen, oder einer Aufgabe des
"Rueckkehrrechts" zuzustimmen, wirklich zuzustimmen. Er ist unfaehig,
seiner Waehlerschaft in den Fluechtlingslagern in Libanon, Syrien,
Jordanien und Gaza in die Augen zu sehen und ihnen zu sagen: "Ich
habe euer Geburtsrecht, eure Hoffnung und euren Traum aufgegeben."
Und er will es wahrscheinlich auch gar nicht. Ich glaube, dass
letzten Endes das militaerische Gleichgewicht oder die Demographie
Palaestinas, also die diskrepanten nationalen Geburtenraten, die
Zukunft des Landes entscheiden werden. Und entweder wird Palaestina
ein juedischer Staat ohne eine substantielle arabische Minderheit
werden oder es wird ein arabischer Staat mit einer stufenweise
rueckgaengigen juedischen Minderheit werden. Oder es wird ein nukleares
Oedland werden, in dem kein Volk eine Heimat haben kann.

Professor Benny Morris lehrt Nahostgeschichte an der
Ben-Gurion-Universitaet in BeÆer Sheva, Israel

Guardian, 21.02.2002



mfg Martin Blumentritt

Homepage: <http://www.comlink.de/cl-hh/m.blumentritt>;

"»Deutschland, Deutschland ueber alles«, ich fuerchte, das war das Ende
der deutschen Philosophie."(F.Nietzsche)

Kein Volk * Kein Fuehrer * Kein Vaterland * Logout Fascism
Wer von Israel sprechen will, darf von Auschwitz nicht schweigen.

Autor: Pedro Rastaman Freudenberg (2003-07-01 15:22:13)

Nima Rezai wrote:

> nein, keineswegs, ich spreche von jenem staat, dessen ganze identität und
> geschichte auf bergen von mythen und wohlwollenden lügen beruht: Israel.

Stimmt sogar, das ist wie bei fast allen Staaten. Aber wie gut, daß es auch
noch solche Staaten gibt, deren ganze Identität auf den Mythen und weniger
wohlwollenden Lügen eines geistesgestörten Kinderfickers beruhen: Saudi
Arabien, Iran, Pakistan...

--
"So, und jetzt ab dafür ins schwarze Loch. Da wo die Kommies hingehören."
(Franz Conradi am 25.10.2002 in dspm)
Aus: Classic Net.Kooks, Band 2 Dumm, Frech und Mittelmäßig

Autor: "Peer J. Knoerich" (2003-07-01 17:42:34)

Nima Rezai wrote:
> Peer J. Knoerich wrote:
>> Nima Rezai wrote:
>>> die menschheit wird den tag bedauern, an dem dieser staat aus einem
>>> meer von lügen, propaganda und mythenweben gehoben wurde.
>>
>> du sprichtst von der brd, richtig?
>
> nein, keineswegs, ich spreche von jenem staat, dessen ganze identität
> und geschichte auf bergen von mythen und wohlwollenden lügen beruht:
> Israel.
>
> Gut, daß aufrichtige israelische Historiker vom Schlage eines Simcha
> Flappan, Benny Morris, Pappe´ oder Avi Shlaim die "Fabrik der Lügen"
> (Flappan) bloßgestellt haben.
>
> Nima

gut. du hast also meinen hinweis nicht verstanden.

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