Belg. Pita
Autor: "Olivier Hess" (2003-06-29 23:54:22)
http://www.netecho.info/schlagzeilen/rubrik.asp?a={B97A24A5-B655-483B-B002-6C4BD048494A}
Im belg. Eupen darf fleissig geschächtet werden - mit Zustimmung aller
Parteien.
Ich finde die politische Banalität dieses Landes einfach zum kotzen... Am
Ende entscheidet eben immer die Beqemlichkeit der Dickbäuche.
Eupener Land
Arbeitsweise, Öffnungszeiten, Schlachtvorschriften,... gutgeheißen
Schlachthof kann durchstarten
Eupen
Der Weg für die Inbetriebnahme des Eupener Schlachthofes ist geebnet.
Einstimmig - bei Stimmenthaltung von Vivant - genehmigte der Stadtrat am
Montagabend die innere Dienstordnung, die u.a. die Arbeitsweise und
Öffnungszeiten sowie die Schlachtvorschriften für diesen Betrieb
regelt.
Ausdrücklich begrüßte Ratsmitglied Herbert Bourseaux (PFF),
selbst
Landwirt, diese Entwicklung, die verbunden sei mit der Schaffung von 43
Arbeitsplätzen. Er dankte auch im Namen seiner Berufskollegen, die die
Möglichkeit erhielten, in Eupen Vieh anzuliefern, was lange Transportwege
erspare. Dabei könne der Kunde über die Art der Schlachtung selbst
bestimmen.
»Seit Vivant in der Mehrheit sitzt, ist Leben in die Sache gekommen -
oder irre ich?«, meinte Bourseaux als ironische Anspielung auf die bisher
stets von dieser Partei vorgebrachten Bedenken bezüglich des
Schächtens als
Schlachtmethode. Auch die PDB habe stets dagegen gewettert, erinnerte
Bourseaux, ehe er sich in geradezu schelmischem Tonfall an die CSP wendete
mit der Bemerkung, dass diese sich um eine Abstimmungsmehrheit dennoch keine
Sorgen zu machen brauche, da die PFF die innere Dienstordnung mit
verabschieden werde.
Vor allem die Tierschützer seien Sturm gelaufen, Vivant hingegen nur
am Rande, verteidigte sich Jean Van Ael und begründete die Stimmenthaltung
seiner Fraktion mit fehlenden Möglichkeiten für die Stadt, die
Kontrollen
bezüglich der Einhaltung sämtlicher Auflagen durch den
Schlachthofbetreiber
mitzugestalten, »denn wer die Behörden schon einmal belogen hat, ist
in
Zukunft dagegen nicht immun...«
Bürgermeister Elmar Keutgen (CSP) entgegnete, das die
Betriebsgenehmigung strenge Normen vorsehe, über deren Einhaltung die
Umweltpolizei und die Veterinärinspektion wachten. »Lassen Sie den
Betrieb
erst einmal anlaufen«, forderte der Bürgermeister mit Verweis
darauf, dass
stets auch Kontrollen aufgrund von Beschwerden aus der Bevölkerung
möglich
seien.
Seine Fraktion (die PDB) habe seinerzeit den Schlachthof wegen nicht
vorhandener Kläranlage abgelehnt, doch sei diese Frage nun geklärt,
rechtfertigte Finanzschöffe Dieter Pankert das Abstimmungsverhalten seiner
Fraktion. Im Übrigen teilte er in Beantwortung einer weiteren Frage von
Ratsmitglied Herbert Bourseaux mit, dass der neue Konzessionär seine Miete
regelmäßig bezahle und das diese die Hälfte der weiterhin
für die Stadt
anfallenden Darlehenskosten einbringe. Für Ecolo begrüßte
Freddy Mockel,
dass sich beim Schlachthof »einiges eingerenkt« habe betreffend die
Einhaltung der Gesetzgebung.
--
www.ArchiScan.com - www.archiscan.NET - www.archiscan.BIZ
www.INFOTOP.org - www.archiscan.net/INFOTOP
Autor: "William" (2003-06-30 12:32:29)
"Olivier Hess" schreef in bericht
news:3eff600e$0$1041$ba620e4c@reader1.news.skynet.be...
>
http://www.netecho.info/schlagzeilen/rubrik.asp?a={B97A24A5-B655-483B-B002-6C4BD048494A}
>
> Im belg. Eupen darf fleissig geschächtet werden - mit Zustimmung
aller
> Parteien.
> Ich finde die politische Banalität dieses Landes einfach zum
kotzen... Am
> Ende entscheidet eben immer die Beqemlichkeit der Dickbäuche.
>
> Eupener Land
>
> Arbeitsweise, Öffnungszeiten, Schlachtvorschriften,...
gutgeheißen
> Schlachthof kann durchstarten
>
> Eupen
>
> Der Weg für die Inbetriebnahme des Eupener Schlachthofes ist geebnet.
> Einstimmig - bei Stimmenthaltung von Vivant - genehmigte der Stadtrat am
> Montagabend die innere Dienstordnung, die u.a. die Arbeitsweise und
> Öffnungszeiten sowie die Schlachtvorschriften für diesen Betrieb
regelt.
>
> Ausdrücklich begrüßte Ratsmitglied Herbert Bourseaux
(PFF), selbst
> Landwirt, diese Entwicklung, die verbunden sei mit der Schaffung von 43
> Arbeitsplätzen. Er dankte auch im Namen seiner Berufskollegen, die
die
> Möglichkeit erhielten, in Eupen Vieh anzuliefern, was lange
Transportwege
> erspare. Dabei könne der Kunde über die Art der Schlachtung
selbst
> bestimmen.
>
> »Seit Vivant in der Mehrheit sitzt, ist Leben in die Sache gekommen
-
> oder irre ich?«, meinte Bourseaux als ironische Anspielung auf die
bisher
> stets von dieser Partei vorgebrachten Bedenken bezüglich des
Schächtens
als
> Schlachtmethode. Auch die PDB habe stets dagegen gewettert, erinnerte
> Bourseaux, ehe er sich in geradezu schelmischem Tonfall an die CSP wendete
> mit der Bemerkung, dass diese sich um eine Abstimmungsmehrheit dennoch
keine
> Sorgen zu machen brauche, da die PFF die innere Dienstordnung mit
> verabschieden werde.
>
> Vor allem die Tierschützer seien Sturm gelaufen, Vivant hingegen nur
> am Rande, verteidigte sich Jean Van Ael und begründete die
Stimmenthaltung
> seiner Fraktion mit fehlenden Möglichkeiten für die Stadt, die
Kontrollen
> bezüglich der Einhaltung sämtlicher Auflagen durch den
Schlachthofbetreiber
> mitzugestalten, »denn wer die Behörden schon einmal belogen
hat, ist in
> Zukunft dagegen nicht immun...«
>
> Bürgermeister Elmar Keutgen (CSP) entgegnete, das die
> Betriebsgenehmigung strenge Normen vorsehe, über deren Einhaltung die
> Umweltpolizei und die Veterinärinspektion wachten. »Lassen Sie
den Betrieb
> erst einmal anlaufen«, forderte der Bürgermeister mit Verweis
darauf, dass
> stets auch Kontrollen aufgrund von Beschwerden aus der Bevölkerung
möglich
> seien.
>
> Seine Fraktion (die PDB) habe seinerzeit den Schlachthof wegen nicht
> vorhandener Kläranlage abgelehnt, doch sei diese Frage nun
geklärt,
> rechtfertigte Finanzschöffe Dieter Pankert das Abstimmungsverhalten
seiner
> Fraktion. Im Übrigen teilte er in Beantwortung einer weiteren Frage
von
> Ratsmitglied Herbert Bourseaux mit, dass der neue Konzessionär seine
Miete
> regelmäßig bezahle und das diese die Hälfte der weiterhin
für die Stadt
> anfallenden Darlehenskosten einbringe. Für Ecolo begrüßte
Freddy Mockel,
> dass sich beim Schlachthof »einiges eingerenkt« habe
betreffend die
> Einhaltung der Gesetzgebung.
> --
> www.ArchiScan.com - www.archiscan.NET - www.archiscan.BIZ
> www.INFOTOP.org - www.archiscan.net/INFOTOP
>
>
>
Autor: "William" (2003-06-30 12:32:29)
Autor: "William" (2003-06-30 12:32:29)
"Olivier Hess" schreef in bericht
news:3eff600e$0$1041$ba620e4c@reader1.news.skynet.be...
>
http://www.netecho.info/schlagzeilen/rubrik.asp?a={B97A24A5-B655-483B-B002-6C4BD048494A}
>
> Im belg. Eupen darf fleissig geschächtet werden - mit Zustimmung
aller
> Parteien.
> Ich finde die politische Banalität dieses Landes einfach zum
kotzen... Am
> Ende entscheidet eben immer die Beqemlichkeit der Dickbäuche.
>
> Eupener Land
>
> Arbeitsweise, Öffnungszeiten, Schlachtvorschriften,...
gutgeheißen
> Schlachthof kann durchstarten
>
> Eupen
>
> Der Weg für die Inbetriebnahme des Eupener Schlachthofes ist geebnet.
> Einstimmig - bei Stimmenthaltung von Vivant - genehmigte der Stadtrat am
> Montagabend die innere Dienstordnung, die u.a. die Arbeitsweise und
> Öffnungszeiten sowie die Schlachtvorschriften für diesen Betrieb
regelt.
>
> Ausdrücklich begrüßte Ratsmitglied Herbert Bourseaux
(PFF), selbst
> Landwirt, diese Entwicklung, die verbunden sei mit der Schaffung von 43
> Arbeitsplätzen. Er dankte auch im Namen seiner Berufskollegen, die
die
> Möglichkeit erhielten, in Eupen Vieh anzuliefern, was lange
Transportwege
> erspare. Dabei könne der Kunde über die Art der Schlachtung
selbst
> bestimmen.
>
> »Seit Vivant in der Mehrheit sitzt, ist Leben in die Sache gekommen
-
> oder irre ich?«, meinte Bourseaux als ironische Anspielung auf die
bisher
> stets von dieser Partei vorgebrachten Bedenken bezüglich des
Schächtens
als
> Schlachtmethode. Auch die PDB habe stets dagegen gewettert, erinnerte
> Bourseaux, ehe er sich in geradezu schelmischem Tonfall an die CSP wendete
> mit der Bemerkung, dass diese sich um eine Abstimmungsmehrheit dennoch
keine
> Sorgen zu machen brauche, da die PFF die innere Dienstordnung mit
> verabschieden werde.
>
> Vor allem die Tierschützer seien Sturm gelaufen, Vivant hingegen nur
> am Rande, verteidigte sich Jean Van Ael und begründete die
Stimmenthaltung
> seiner Fraktion mit fehlenden Möglichkeiten für die Stadt, die
Kontrollen
> bezüglich der Einhaltung sämtlicher Auflagen durch den
Schlachthofbetreiber
> mitzugestalten, »denn wer die Behörden schon einmal belogen
hat, ist in
> Zukunft dagegen nicht immun...«
>
> Bürgermeister Elmar Keutgen (CSP) entgegnete, das die
> Betriebsgenehmigung strenge Normen vorsehe, über deren Einhaltung die
> Umweltpolizei und die Veterinärinspektion wachten. »Lassen Sie
den Betrieb
> erst einmal anlaufen«, forderte der Bürgermeister mit Verweis
darauf, dass
> stets auch Kontrollen aufgrund von Beschwerden aus der Bevölkerung
möglich
> seien.
>
> Seine Fraktion (die PDB) habe seinerzeit den Schlachthof wegen nicht
> vorhandener Kläranlage abgelehnt, doch sei diese Frage nun
geklärt,
> rechtfertigte Finanzschöffe Dieter Pankert das Abstimmungsverhalten
seiner
> Fraktion. Im Übrigen teilte er in Beantwortung einer weiteren Frage
von
> Ratsmitglied Herbert Bourseaux mit, dass der neue Konzessionär seine
Miete
> regelmäßig bezahle und das diese die Hälfte der weiterhin
für die Stadt
> anfallenden Darlehenskosten einbringe. Für Ecolo begrüßte
Freddy Mockel,
> dass sich beim Schlachthof »einiges eingerenkt« habe
betreffend die
> Einhaltung der Gesetzgebung.
> --
> www.ArchiScan.com - www.archiscan.NET - www.archiscan.BIZ
> www.INFOTOP.org - www.archiscan.net/INFOTOP
>
>
>
Autor: "Bernard Heyen" (2003-06-30 13:28:34)
"William" schrieb im Newsbeitrag
news:3f0011d1$0$1051$ba620e4c@reader1.news.skynet.be...
>
> "Olivier Hess" schreef in
bericht
> news:3eff600e$0$1041$ba620e4c@reader1.news.skynet.be...
> >
>
http://www.netecho.info/schlagzeilen/rubrik.asp?a={B97A24A5-B655-483B-B002-6C4BD048494A}
> >
> > Im belg. Eupen darf fleissig geschächtet werden - mit Zustimmung
aller
> > Parteien.
> > Ich finde die politische Banalität dieses Landes einfach zum
kotzen...
Am
> > Ende entscheidet eben immer die Beqemlichkeit der Dickbäuche.
William hatte ja nicht viel zu sagen...;-)
Jetzt zum Schlachthof. Die Marokkaner in Ostbelgien versuchen seit sehr
langer Zeit, den alten Eupener Schlachthof (übrigens ganz in der Nähe
vom
Krankenhaus, ups!) wiederzubeleben. Bedingung war jedoch, schächten zu
dürfen. Früher haben sie das zu Hause getan. Die Stadtoberen haben
sich
immer gewehrt.
Jetzt jedoch schließt der Schlachthof in Verviers. Die Landwirte vor Ort
haben jedoch kaum eine Möglichkeit, Ihr Vieh "loszuwerden".
Das hat die Situation doch sehr verändert. Es wird jedoch dort nicht nur
geschächtet, sondern auch herkömmlich geschlachtet.
Egal wie es gedreht wird: sollen Sie es lieber unter Aufsicht eines
Veterinärs als irgendwo in einem Hinterhof "machen", so wie es
in
Deutschland passiert.
B.
> >
> > Eupener Land
> >
> > Arbeitsweise, Öffnungszeiten, Schlachtvorschriften,...
gutgeheißen
> > Schlachthof kann durchstarten
> >
> > Eupen
> >
> > Der Weg für die Inbetriebnahme des Eupener Schlachthofes ist
geebnet.
> > Einstimmig - bei Stimmenthaltung von Vivant - genehmigte der Stadtrat
am
> > Montagabend die innere Dienstordnung, die u.a. die Arbeitsweise und
> > Öffnungszeiten sowie die Schlachtvorschriften für diesen
Betrieb regelt.
> >
> > Ausdrücklich begrüßte Ratsmitglied Herbert Bourseaux
(PFF), selbst
> > Landwirt, diese Entwicklung, die verbunden sei mit der Schaffung von
43
> > Arbeitsplätzen. Er dankte auch im Namen seiner Berufskollegen,
die die
> > Möglichkeit erhielten, in Eupen Vieh anzuliefern, was lange
Transportwege
> > erspare. Dabei könne der Kunde über die Art der Schlachtung
selbst
> > bestimmen.
> >
> > »Seit Vivant in der Mehrheit sitzt, ist Leben in die Sache
gekommen -
> > oder irre ich?«, meinte Bourseaux als ironische Anspielung auf
die
bisher
> > stets von dieser Partei vorgebrachten Bedenken bezüglich des
Schächtens
> als
> > Schlachtmethode. Auch die PDB habe stets dagegen gewettert, erinnerte
> > Bourseaux, ehe er sich in geradezu schelmischem Tonfall an die CSP
wendete
> > mit der Bemerkung, dass diese sich um eine Abstimmungsmehrheit
dennoch
> keine
> > Sorgen zu machen brauche, da die PFF die innere Dienstordnung mit
> > verabschieden werde.
> >
> > Vor allem die Tierschützer seien Sturm gelaufen, Vivant hingegen
nur
> > am Rande, verteidigte sich Jean Van Ael und begründete die
Stimmenthaltung
> > seiner Fraktion mit fehlenden Möglichkeiten für die Stadt,
die
Kontrollen
> > bezüglich der Einhaltung sämtlicher Auflagen durch den
> Schlachthofbetreiber
> > mitzugestalten, »denn wer die Behörden schon einmal
belogen hat, ist in
> > Zukunft dagegen nicht immun...«
> >
> > Bürgermeister Elmar Keutgen (CSP) entgegnete, das die
> > Betriebsgenehmigung strenge Normen vorsehe, über deren
Einhaltung die
> > Umweltpolizei und die Veterinärinspektion wachten. »Lassen
Sie den
Betrieb
> > erst einmal anlaufen«, forderte der Bürgermeister mit
Verweis darauf,
dass
> > stets auch Kontrollen aufgrund von Beschwerden aus der
Bevölkerung
möglich
> > seien.
> >
> > Seine Fraktion (die PDB) habe seinerzeit den Schlachthof wegen nicht
> > vorhandener Kläranlage abgelehnt, doch sei diese Frage nun
geklärt,
> > rechtfertigte Finanzschöffe Dieter Pankert das
Abstimmungsverhalten
seiner
> > Fraktion. Im Übrigen teilte er in Beantwortung einer weiteren
Frage von
> > Ratsmitglied Herbert Bourseaux mit, dass der neue Konzessionär
seine
Miete
> > regelmäßig bezahle und das diese die Hälfte der
weiterhin für die Stadt
> > anfallenden Darlehenskosten einbringe. Für Ecolo
begrüßte Freddy Mockel,
> > dass sich beim Schlachthof »einiges eingerenkt« habe
betreffend die
> > Einhaltung der Gesetzgebung.
> > --
> > www.ArchiScan.com - www.archiscan.NET - www.archiscan.BIZ
> > www.INFOTOP.org - www.archiscan.net/INFOTOP
> >
>
>
Autor: "Chris Leick" (2003-06-30 13:52:43)
"Bernard Heyen" wrote
[...]
>
>
> Jetzt jedoch schließt der Schlachthof in Verviers. Die Landwirte vor
Ort
> haben jedoch kaum eine Möglichkeit, Ihr Vieh "loszuwerden".
>
> Das hat die Situation doch sehr verändert. Es wird jedoch dort nicht
nur
> geschächtet, sondern auch herkömmlich geschlachtet.
>
Nur wegen wirtschaftlicher Interessen werden mal wieder Prinzipien ( hier
Tierschutz ) geopfert: Schlicht zum Kotzen.
> Egal wie es gedreht wird: sollen Sie es lieber unter Aufsicht eines
> Veterinärs als irgendwo in einem Hinterhof "machen", so wie
es in
> Deutschland passiert.
>
Aha. Und weil in Deutschland bestehendes Recht gebrochen wird findest Dus
ok wenn man im Ausland solche (sinnvollen) Gesetze abschafft. Sollte man
Deiner Meinung nach in Belgien auch Diebstahl erlauben? ( Wird in
Deutschland auch z.B. u.a. in Hinterhöfen gemacht.)
Chris
Autor: "Chris Leick" (2003-06-30 16:18:49)
"Bernard Heyen"
[...]
>
> Geh mal in einem Betrieb, wo Geflügel geschlachtet wird. Ich
schwöre dir,
du
> wirst nie wieder Geflügel essen.
>
> Schau dir mal die Tiertransporte an, wenn du mal wieder auf der Autobahn
> bist. Dir wird übel.
>
> Geh nach Frankreich, schau dir mal so ne Gänsefarm an. Alles ganz
legal.
>
ACK
Deshalb kaufe ich meine Rindviecher beim Bauern im Nachbarort. Dort kann ich
mir ansehen wie diese leben und sterben. Von Gänseleberpastete u.ä
lasse ich
aus o.a. Gründen die Finger.
> >
> > > Egal wie es gedreht wird: sollen Sie es lieber unter Aufsicht
eines
> > > Veterinärs als irgendwo in einem Hinterhof
"machen", so wie es in
> > > Deutschland passiert.
> > >
> > Aha. Und weil in Deutschland bestehendes Recht gebrochen wird findest
Dus
> > ok wenn man im Ausland solche (sinnvollen) Gesetze abschafft. Sollte
man
> > Deiner Meinung nach in Belgien auch Diebstahl erlauben? ( Wird in
> > Deutschland auch z.B. u.a. in Hinterhöfen gemacht.)
>
> Es ist verlogen, wenn Riten verboten werden, aber trotzdem toleriert
werden.
Genau das ist das Problem. Man verbietets - und ahndet den Gesetzesverstoss
nicht. Solche Gesetze sind Makulatur. Schlimm, wenn es Gesetze im Tierschutz
sind.
> Es ist audrücklich in D verboten zu schächten, trotzdem machen
es die
> Muslime - und es wird toleriert. Ich kenne die Situation in
"Ostbelgistan",
> ich bin da aufgewachsen. Ich weiß, daß dies gemacht wird.
>
> Ach - so viel ich weiß, ist schächten in Belgien nicht
verboten.
>
Dann wird es Zeit es zu verbieten.
Chris
Autor: "Olivier Hess" (2003-06-30 22:51:22)
Bernard Heyen wrote:
> Jetzt zum Schlachthof. Die Marokkaner in Ostbelgien versuchen seit
> sehr
> langer Zeit, den alten Eupener Schlachthof (übrigens ganz in der
Nähe
> vom
> Krankenhaus, ups!) wiederzubeleben. Bedingung war jedoch, schächten
zu
> dürfen. Früher haben sie das zu Hause getan. Die Stadtoberen
haben
> sich
> immer gewehrt.
>
> Jetzt jedoch schließt der Schlachthof in Verviers. Die Landwirte vor
> Ort
> haben jedoch kaum eine Möglichkeit, Ihr Vieh "loszuwerden".
>
> Das hat die Situation doch sehr verändert. Es wird jedoch dort nicht
> nur
> geschächtet, sondern auch herkömmlich geschlachtet.
>
> Egal wie es gedreht wird: sollen Sie es lieber unter Aufsicht eines
> Veterinärs als irgendwo in einem Hinterhof "machen", so wie
es in
> Deutschland passiert.
Was für eine Aussage! Typisch belgisch "laisser faire": Es wird
ja doch
getan. Polizei brauchen wir nicht, wir trinken uns einen an. Belgien braucht
keine Autorität, es hat ja strenge Nachbarländer.
Autor: "Olivier Hess" (2003-06-30 22:53:11)
Chris Leick wrote:
> "Bernard Heyen" wrote
> [...]
>>
>>
>> Jetzt jedoch schließt der Schlachthof in Verviers. Die Landwirte
vor
>> Ort haben jedoch kaum eine Möglichkeit, Ihr Vieh
"loszuwerden".
>>
>> Das hat die Situation doch sehr verändert. Es wird jedoch dort
nicht
>> nur geschächtet, sondern auch herkömmlich geschlachtet.
>>
> Nur wegen wirtschaftlicher Interessen werden mal wieder Prinzipien (
> hier Tierschutz ) geopfert: Schlicht zum Kotzen.
>
>> Egal wie es gedreht wird: sollen Sie es lieber unter Aufsicht eines
>> Veterinärs als irgendwo in einem Hinterhof "machen", so
wie es in
>> Deutschland passiert.
>>
> Aha. Und weil in Deutschland bestehendes Recht gebrochen wird findest
> Dus ok wenn man im Ausland solche (sinnvollen) Gesetze abschafft.
> Sollte man Deiner Meinung nach in Belgien auch Diebstahl erlauben? (
> Wird in Deutschland auch z.B. u.a. in Hinterhöfen gemacht.)
>
> Chris
Ein Belgier ist immer ein Arschkriecher und Schöndenker. Aber man hat eine
Entschuldigung: Wir sind ein kleines Land, bon & con (gutmütig &
dumm)...
--
www.ArchiScan.com - www.archiscan.NET - www.archiscan.BIZ
www.INFOTOP.org - www.archiscan.net/INFOTOP
Autor: "Olivier Hess" (2003-06-30 22:54:56)
Bernard Heyen wrote:
> "Chris Leick" schrieb im
Newsbeitrag
> news:3f0024e1 2@news.vo.lu...
>> "Bernard Heyen" wrote
>> [...]
>>>
>>>
>>> Jetzt jedoch schließt der Schlachthof in Verviers. Die
Landwirte
>>> vor Ort haben jedoch kaum eine Möglichkeit, Ihr Vieh
"loszuwerden".
>>>
>>> Das hat die Situation doch sehr verändert. Es wird jedoch
dort
>>> nicht nur geschächtet, sondern auch herkömmlich
geschlachtet.
>>>
>> Nur wegen wirtschaftlicher Interessen werden mal wieder Prinzipien (
>> hier Tierschutz ) geopfert: Schlicht zum Kotzen.
>
> Geh mal in einem Betrieb, wo Geflügel geschlachtet wird. Ich
schwöre
> dir, du wirst nie wieder Geflügel essen.
>
> Schau dir mal die Tiertransporte an, wenn du mal wieder auf der
> Autobahn bist. Dir wird übel.
>
> Geh nach Frankreich, schau dir mal so ne Gänsefarm an. Alles ganz
> legal.
>
>>
>>> Egal wie es gedreht wird: sollen Sie es lieber unter Aufsicht
eines
>>> Veterinärs als irgendwo in einem Hinterhof
"machen", so wie es in
>>> Deutschland passiert.
>>>
>> Aha. Und weil in Deutschland bestehendes Recht gebrochen wird
>> findest Dus ok wenn man im Ausland solche (sinnvollen) Gesetze
>> abschafft. Sollte man Deiner Meinung nach in Belgien auch Diebstahl
>> erlauben? ( Wird in Deutschland auch z.B. u.a. in Hinterhöfen
>> gemacht.)
>
> Es ist verlogen, wenn Riten verboten werden, aber trotzdem toleriert
> werden. Es ist audrücklich in D verboten zu schächten, trotzdem
> machen es die Muslime - und es wird toleriert. Ich kenne die
> Situation in "Ostbelgistan", ich bin da aufgewachsen. Ich
weiß, daß
> dies gemacht wird.
>
> Ach - so viel ich weiß, ist schächten in Belgien nicht
verboten.
Ja? Es ist doch nichts und alles verboten hier.
"Es macht ja doch keinen Sinn, werfen wir die Flinte einfach ins
Korn". Und
machen uns dann über die Moralapostel lustig.
--
www.ArchiScan.com - www.archiscan.NET - www.archiscan.BIZ
www.INFOTOP.org - www.archiscan.net/INFOTOP