Reich-Ranicki über Hitler
Autor: siegfriedzander2003@yahoo.de (Siegfried Zander) (2004-09-23 13:32:59)
Der Jude Marcel Reich-Ranicki befürwortet bei "Berlin Mitte"
Eichingers neuen Hitlerfilm, und er möchte ihn auch in Schulen gezeigt
wissen. Für diese Äusserungen gebührt ihm Anerkennung. Zeigt er
doch
damit auf, dass er keine Angst hat vor einem Mann, der vor etwa 60
Jahren gestorben ist - im Unterscheid zu hunderttausenden von
Deutschen.
R.-R.: "Natürlich ist Hitler ein Mensch".
Autor: enduringfreedom (2004-09-23 23:29:30)
Siegfried Zander wrote:
> Der Jude Marcel Reich-Ranicki befürwortet bei "Berlin
Mitte"
na toll, das befürworten noch massig andere Leute auch
> Eichingers neuen Hitlerfilm, und er möchte ihn auch in Schulen
gezeigt
> wissen. Für diese Äusserungen gebührt ihm Anerkennung.
warum das denn?
> Zeigt er doch
> damit auf, dass er keine Angst hat vor einem Mann, der vor etwa 60
> Jahren gestorben ist
sollte man das?
Angst ist sowieso falsch. Man sollte sich *endlich* mal fragen was die
Menschen gestern wie heute hinter solche Leute schart.
Autor: enduringfreedom (2004-09-23 23:29:30)
Autor: enduringfreedom (2004-09-23 23:29:30)
Siegfried Zander wrote:
> Der Jude Marcel Reich-Ranicki befürwortet bei "Berlin
Mitte"
na toll, das befürworten noch massig andere Leute auch
> Eichingers neuen Hitlerfilm, und er möchte ihn auch in Schulen
gezeigt
> wissen. Für diese Äusserungen gebührt ihm Anerkennung.
warum das denn?
> Zeigt er doch
> damit auf, dass er keine Angst hat vor einem Mann, der vor etwa 60
> Jahren gestorben ist
sollte man das?
Angst ist sowieso falsch. Man sollte sich *endlich* mal fragen was die
Menschen gestern wie heute hinter solche Leute schart.
Autor: "Lars Braesicke" (2004-09-24 00:16:22)
Siegfried Zander schrieb:
> Der Jude Marcel Reich-Ranicki befürwortet bei "Berlin
Mitte"
> Eichingers neuen Hitlerfilm, und er möchte ihn auch in Schulen
gezeigt
> wissen. Für diese Äusserungen gebührt ihm Anerkennung.
Zeigt er doch
> damit auf, dass er keine Angst hat vor einem Mann, der vor etwa 60
> Jahren gestorben ist - im Unterscheid zu hunderttausenden von
> Deutschen.
Vor etwa 60 Jahre sind neben Hitler durchaus Hunterttausende von Deutschen
gestorben, woran Hitler wiederum nicht unschuldig ist.
Das meinst du aber vermutlich nicht. Aber auch Jude und Deutscher ist kein
Untrerschied.
> R.-R.: "Natürlich ist Hitler ein Mensch".
Das ist nicht nur das Triviale sondern auch das Angstmachende: Hitler war
ein Mensch. Wäre Hitler ein Monster, eine Ausgeburt der Hölle,
hätte man ihn
totgeschlagen und gut wärs. Da er jedoch ein Mensch war, kann es immer
wieder solche Menschen geben und andere Idioten, die ihnen nachlaufen.
Lars
Autor: "Frank Bügel" (2004-09-24 01:14:18)
enduringfreedom schrieb:
>
> Siegfried Zander wrote:
>
> > Der Jude Marcel Reich-Ranicki befürwortet bei "Berlin
Mitte"
> na toll, das befürworten noch massig andere Leute auch
>
> > Eichingers neuen Hitlerfilm, und er möchte ihn auch in Schulen
gezeigt
> > wissen. Für diese Äusserungen gebührt ihm Anerkennung.
> warum das denn?
> > Zeigt er doch
> > damit auf, dass er keine Angst hat vor einem Mann, der vor etwa 60
> > Jahren gestorben ist
> sollte man das?
> Angst ist sowieso falsch. Man sollte sich *endlich* mal fragen was die
> Menschen gestern wie heute hinter solche Leute schart.
Das wurde doch schon sehr gut beantwortet:
"Der Deutsche Hitler ist nicht nur der bekannteste Europäer, sondern
neben den Religionsstiftern Mohammed, Jesus, Buddha oder den Schlächtern
Dschingis Khan oder Stalin vielleicht eine der bekanntesten Figuren
aller Zeiten überhaupt. ... Hitler wird von Millionen von
Nichteuropäern
positiv bewertet. ...
In den korrupten und chaotischen Ökonomien Südamerikas wird Hitler
unter
anderem als *Chiffre für Ordnung und nationale Einheit* gelesen.
Afrikaner wiederum bewundern in ihm den starken Mann, den Mythos der
Macht, aber auch den Feind der ehemaligen Kolonialisten Frankreich und
England. Auch in Indien, aus dessen Geschichte Hitler die Ideen mit den
Ariern und dem Hakenkreuz übernommen hat, wobei der Subkontinent selber
keine antisemitische Tradition kennt, wird Hitler als Helfer im
nationalen Befreiungskampf gegen die britische Krone verklärt.
In Ostasien andererseits ist Hitler höchstens präsent als
ästhetisches
Zitat in Modekollektionen, Werbung oder Erlebnisgastronomie
Autor: "Frank Bügel" (2004-09-24 01:30:18)
enduringfreedom schrieb:
(...)
> Angst ist sowieso falsch. Man sollte sich *endlich* mal fragen was die
> Menschen gestern wie heute hinter solche Leute schart.
Nachtrag, was die Araber angeht:
--snip--
Von Hitler begeistert zeigte sich bereits Ägyptens Präsident Gamal
Abdel
Nasser, als er 1964 die Niederlage des Naziregimes ausdrücklich
bedauerte. Sein Nachfolger Anwar Sadat betrachtete Hitler gar als
«natürlichen Alliierten». Selbst nach den Nürnberger
Prozessen drückte
er in einem Leserbrief seine Bewunderung für Hitler aus.
Mit der Person des Führers verbanden die Araber Hoffnungen, die auch
Jahrzehnte nach seinem Tod nachwirken: etwa Hitler würde die
Engländer
besiegen und die Juden aus Palästina vertreiben. Der Mufti von
Jerusalem, Haj Amin al-Husseini, brachte die arabische
Hitler-Begeisterung auf den Punkt, als er sich 1941 mit Hitler und
anderen Nazigrössen traf: «Die Deutschen wissen, wie man es
anstellt, um
die Juden loszuwerden.» Er wollte Berlin überzeugen, den Juden auch
in
der arabischen Welt den Krieg zu erklären.
Bei einem Empfang bei Hitler am 30. November 1941 nannte Husseini die
Araber «die natürlichen Freunde Deutschlands». Denn sie
hätten die
«gleichen Feinde wie Deutschland, nämlich die Engländer, die
Juden und
die Kommunisten». ...
Die libanesische Journalistin Alia Ibrahim stellt heute bei einem Teil
ihrer Landsleute eine positive Neubewertung Hitlers fest. Sie schildern
Hitler «als einen Führer, der den Krieg verloren hat und danach
dämonisiert wurde, obwohl er nicht schlechter als andere Politiker»
gewesen sei. ...
«Die Juden haben nicht genug gelitten»
Bei den Palästinensern ist Hitler heute noch beliebt. Der Diktator sei
bei ihnen ein *positives Markenzeichen für Deutschland*, sagt der
deutsche Journalist Ulrich Sahm, und er werde von Arabern des Öftern
freundlich mit «Heil Hitler» begrüsst. Nur ein leiser Vorwurf
mischt
sich manchmal in die Begeisterung: «Wenn Hitler seine Arbeit [sprich:
Vernichtung der Juden] beendet hätte, ginge es uns heute besser»,
gab
ein palästinensischer Händler Sahm zu Protokoll.
Hitlers Buch «Mein Kampf» figurierte vorübergehend auf der
palästinensischen Bestsellerliste. Übersetzer Luis al-Haj preist in
der
Einführung Hitler als «einen der grossen Männer der
Geschichte».
Hitler sei Dank, hiess es folgerichtig im April 2001 in der vom
ägyptischen Staat finanzierten Zeitung Al-Akhbar: Er habe das Leid der
Palästinenser, das sie «vom argsten Kriminellen auf dieser Erde
[gemeint
ist Scharon, Red.] erleiden müssen, im Voraus gerächt». Nur
eine Klage
hat der Kolumnist Achmed Ragab anzubringen: «Die Juden haben nicht genug
gelitten.»
http://www.politikforum.de/forum/showthread.php?threadidi168
Auschwitz und Dachau seien «Desinfektionsanlagen» gewesen,
behauptet
unverfroren Dr. Issam Sissalem von der Islamischen Universität in Gaza,
der sich als «Experte des Judentums» bezeichnet. Für ihn ist
der
Holocaust eine «unbewiesene Tatsache», für die Hamas gar eine
der
«grössten Lügen der Geschichte».
Im syrischen Gymnasiasten-Lehrmittel «Moderne Geschichte» wird den
Schülern eingetrichtert, die Juden, «die Feinde Gottes»,
hätten
antisemitische Strömungen selber verursacht. Der Holocaust sei deshalb
gerechtfertigt.
Westliche historische Werke über den Holocaust werden entweder
totgeschwiegen oder als Machwerk «der zionistischen Lobby» abgetan.
«Wir
werden den Holocaust nie im Lehrplan palästinensischer Schulen
aufnehmen», sagte vor drei Jahren der Vorsitzende der
Erziehungskommission des palästinensischen Parlamentes, Musa al-Zubut
... http://www.politikforum.de/forum/showthread.php?threadidi168
--schnapp--
MfG Frank
Autor: support4fpo@aol.com (Support4FPO) (2004-09-24 04:42:30)
>R.-R.: "Natürlich ist Hitler ein Mensch".
:: ein Ex polnischer Geheimagent in England auch :)
Autor: l.willms@jpberlin.de (Lueko Willms) (2004-09-24 00:05:00)
. Am 23.09.04
schrieb siegfriedzander2003@yahoo.de (Siegfried Zander)
auf /DE/SOC/POLITIK/MISC
in 842f6ac0.0409231232.2ded314f@posting.google.com
ueber Reich-Ranicki über Hitler
SZ> R.-R.: "Natürlich ist Hitler ein Mensch".
Ach wirklich? Ich dachte immer, Hitler wäre ein Ratte.
Eine Kanalratte.
Und dann kann der dieser Hitler doch gar kein Mensch (im Präsens)
sein, weil, er ist doch schon seit 60 Jahren tot (Gott seis
getrommelt und gepfiffen!). Und er hat sich sogar selber umgebracht,
wie ein braver Pfadfinder, der jeden Tag eine gute Tat tun muß.
MfG,
Lüko Willms http://www.mlwerke.de
/--------- L.WILLMS@jpberlin.de -- Alle Rechte vorbehalten --
"Kein Land kann seine Probleme in dieser globalisierten Welt allein
auf sich gestellt lösen. Entweder wir retten uns alle zusammen oder
wir gehen zusammen unter. Heute mehr denn je gilt das Wort von José
Martí: Das Vaterland ist die ganze Menschheit."
- Fidel Castro, Caracas (Veneuzuela), 3. Februar 1999
Autor: "J. Behrendt" (2004-09-24 09:13:39)
Siegfried Zander schrieb:
> Der Jude Marcel Reich-Ranicki befürwortet bei "Berlin
Mitte"
> Eichingers neuen Hitlerfilm, und er möchte ihn auch in Schulen
gezeigt
> wissen. Für diese Äusserungen gebührt ihm Anerkennung.
Zeigt er doch
> damit auf, dass er keine Angst hat vor einem Mann, der vor etwa 60
> Jahren gestorben ist - im Unterscheid zu hunderttausenden von
> Deutschen.
Es sind sogar Millionen von Deutschen, die im "Unterscheid" zu einem
Mann nicht vor 60 Jahren gestorben sind.
> R.-R.: "Natürlich ist Hitler ein Mensch".
Quatsch! Natürlich war Hitler ein Mensch.
Hatte jemand aus der Runde das bestritten?
jb
--
Das Denken ist zwar allen Menschen erlaubt, aber vielen bleibt es erspart.
(Curt Goetz, 1888 - 1960, deutscher Schriftsteller und Regisseur)